Kompaktkameras mit großen Sensoren im Überblick (Teil 1)

Teil 1 von 2: Kameras mit 1,0-Zoll-, MFT- und 1,4-Zoll-Sensoren

Kameras mit fest verbauten Objektiven waren im ersten Jahrzehnt dieses Jahrtausends die gängigste Kameraklasse, im zweiten Jahrzehnt ging der Bedarf nach ihnen aber stark zurück. Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren wieder umgedreht und Kompaktkameras gehören – zumindest im gehobenen Segment – wieder zu den beliebten Modellen. Im folgenden Überblick stellen wir die aktuellen Kompaktkameras der Oberklasse (auch Premium- oder Edel-Kompaktkameras genannt) mit großen Bildwandlern vor.

Zu Beginn wollen wir uns allerdings zunächst kurz mit den unterschiedlichen Sensorgrößen befassen. Den Einstieg in die Premiumklasse stellen bei Kompaktkameras seit vielen Jahren Sensoren im 1,0-Zoll-Format dar. Diese messen 13,2 x 8,8mm und sind deutlich größer als die bei vielen Kameras früher verbauten 1/1,7-Zoll- oder 1/2,3-Zoll-Sensoren. Sensoren dieser Größe ermöglichen bereits eine hohe Bildqualität und kamen in vergangenen Zeiten sogar schon bei Systemkameras (Nikon 1 und Samsung NX Mini) zum Einsatz.

Eine Nummer größer sind die sogenannten Micro-Four-Thirds-Sensoren. Diese Sensorgröße kennen Fotografen vor allem von den spiegellosen Systemkameras von Olympus/OM System sowie Panasonic. Die abgekürzt auch MFT-Sensoren genannten Bildwandler sind 17,3 x 13,0mm groß und besitzen ein Seitenverhältnis von 4:3. Im Vergleich zu Kleinbildsensoren verfügen MFT-Sensoren über ein Viertel der Fläche.

Keiner klassischen Sensorgröße sind die 1,4-Zoll-Modelle zuzuordnen. Diese nutzt Canon bei der PowerShot V1. Im konkreten Fall handelt es sich um einen Bildwandler mit Abmessungen von 18,4 x 12,3mm. Die Sensorfläche entspricht somit fast einem MFT-Chip, Canons 1,4-Zoll-Sensor besitzt jedoch ein Seitenverhältnis von 3:2.

Die am häufigsten verwendeten Sensoren im Größenvergleich:

Die als APS-C-Sensoren bezeichneten Bildwandler messen circa 22,5 x 15,6mm und sind wie Micro-Four-Thirds-Sensoren vor allem von Systemkameras bekannt. APS-C-Sensoren kommen in aller Regel bei Kameras zum Einsatz, die günstiger als Modelle mit Vollformat-Sensoren sind. Sie bieten bereits eine sehr hohe Bildqualität und lassen sich auch mit hohen Auflösungen erwerben. Quasi nicht mehr anzutreffen sind die etwas größeren APS-H-Sensoren. Diese sind nur noch bei mehreren älteren Kameramodellen zu finden.

Noch eine Klasse höher sind die Kleinbildsensoren einzustufen. Die auch als Vollformatsensoren bekannten Bildwandler besitzen die Größe eines klassischen analogen Films und messen 36 x 24mm. Kameras mit Kleinbildsensoren lassen sich mit diversen unterschiedlichen Auflösungen erwerben und sind vor allem im höherpreisigen Bereich anzutreffen.

Wem die Bildqualität von Kleinbildsensoren nicht ausreicht, der muss zu Mittelformatsensoren greifen. Diese sind noch einmal ein gutes Stück größer als Kleinbildchips und werden in Kompaktkameras mit Abmessungen von 44 x 33mm verbaut. Diese riesige Sensorfläche ermöglicht sehr hohe Auflösungen und sorgt zudem für einen enormen Dynamikumfang.

Drei ausgewählte Kompaktkameras (Sony ZV-1, FujiFillm X100 VI, Leica Q3) im Größenvergleich:

Die Größe ist natürlich nicht nur beim Sensor relevant, sondern auch beim Gehäuse. Bis zu welchen Abmessungen man eine Kamera transportieren kann, hängt natürlich von den persönlichen Transportmöglichkeiten ab. Sehr kleine Kameras gehen eventuell noch in eine Hosentasche, etwas größere Kameras passen in eine Jackentasche und noch größere Modelle benötigen eine extra (Kamera-)Tasche oder einen Rucksack. In die Kategorie „Kameras für die Hosentasche“ gehören unter anderem die Sony Cyber-shot DSC-RX100 VII, die Canon PowerShot G7X Mark III oder auch die Ricoh GR IV. Die Canon Powershot V1, die FujiFilm X100VI und die Leica D-Lux 8 finden in einer etwas größeren Jackentasche Platz, die Leica-Q-Modelle oder die FujiFilm GFX100RF nicht. Für Letztere kann man unter anderem spezielle Transporttaschen (mit Gurt) erwerben oder jede beliebige Tasche nutzen.

Ein Kriterium dürfte beim Erwerb der Kamera für die meisten Nutzer zudem das Gewicht sein. Auch hier gibt es große Unterschiede. Die kompakten Modelle von Sony wiegen unter 300g, die Leica D-Lux 8 bringt fast 400g auf die Waage und die FujiFilm X100 VI rund 500g. Noch ein gutes Stück schwerer sind die Vollformatkameras von Leica. Diese wiegen wie die Mittelformatkamera FujiFilm GFX100RF rund 750g. Dieser vergleichsweise hohe Wert lässt sich sogar mit spiegellosen Systemkameras und einem kompakten Objektiv unterschreiten – mit Abstrichen bei der Optik versteht sich.

Was wird damit sagen wollen: Wirklich kompakt sind die Kameras dieser Klasse nicht immer. Meistens gilt: je größer der Sensor ausfällt, desto schwerer ist die Kamera. Doch auch hier bestätigen die Ausnahmen die Regel. Die Kleinbildkamera Sony RX1R III bringt nur knapp 500g auf die Waage, die APS-C-Kameras von Ricoh sind mit rund 250g sogar sehr leicht. Bei Letzteren muss man dafür auf besondere Features und ein lichtstarkes Objektiv verzichten.

Kameras mit 1,0-Zoll-Sensoren

Canon PowerShot G7 X Mark III

Canon bietet Kompaktkameras schon sehr lange an, heutzutage lassen sich aber nur noch sehr wenige Modelle neu erwerben. Dazu gehört die PowerShot G7 X Mark III (10,5 x 6,1 x 4,1cm; 300g). Diese ist trotz kompakter Abmessungen mit einem Sensor der 1,0-Zoll-Klasse ausgerüstet. Jener speichert Fotos mit 20 Megapixel und erlaubt bis zu 30 Aufnahmen pro Sekunde. Hierfür muss man allerdings den RAW-Burst-Modus nutzen. Mit dem klassischen Serienbildmodus sind bis zu 20 Bilder pro Sekunde erreichbar. Für eine gute Bildqualität sorgt bei der G7 X Mark III nicht nur der recht große Bildwandler, sondern auch das lichtstarke Zoom (F1,8 bis F2,8). Letzteres ist stabilisiert und bietet einen sehr ansprechenden Brennweitenbereich von 24 bis 100mm. Die Bildränder fallen vor allem bei der kürzesten Brennweite allerdings etwas ab.

Das 3,0 Zoll große LCD der G7 X Mark III lässt sich nach oben und unten schwenken:

Zu den weiteren Features der PowerShot G7 X Mark III gehören ein schneller Autofokus, ein schwenkbares LCD mit guter Auflösung (1,04 Millionen Subpixel) und eine ansprechende Videofunktion. Die Kamera filmt natürlich in 4K (30p), in Full-HD lassen sich mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde ansprechende Zeitlupenaufnahmen realisieren. An Tasten und weiteren Bedienelementen hat Canon nicht gespart, viele Eingaben lassen sich komfortabel vornehmen. Wer mit der Kamera direkt auf Youtube streamen möchte, kann dies ebenso.

Bewertung der Canon PowerShot G7 X Mark III:

Pro:

  • Geringes Bildrauschen
  • Sehr hohe Bildrate
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kompakt und leicht

Contra:

  • Etwas schwächere Bildränder im Weitwinkelbereich

Zum Datenblatt der Canon PowerShot G7 X Mark III

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FujiFilm X-HF1 (X half)

Die offiziell als FujFilm X-HF1 (10,6 x 6,4 x 4,6cm; 240g) bezeichnete, vor allem jedoch als X half bekannte Kamera, ist ein Modell mit 1,0-Zoll-Sensor. Abweichend von den weiteren Kameras in dieser Übersicht fällt sie etwas aus der Reihe und lässt sich nur bedingt mit „herkömmlichen“ Modellen vergleichen. Bei ihr handelt es sich nicht um eine Kamera mit klassischem Funktionsumfang, sondern um ein auf Retro getrimmtes Modell. Den Retro-Gedanken treibt FujiFilm dabei auf die Spitze und lässt viele Funktionen weg, die man bei einer höherklassigen Kamera eigentlich erwarten würde. Unter anderem fehlen bei der X half ein Programmwählrad, die RAW-Aufnahme oder eine Videofunktion.

Laut FujiFilm soll die X half eine neue Dimension kreativer Freiheit eröffnen, Vorbild waren unter anderem analoge Halbformat-Kameras. Der hochkant verbaute Sensor mit rund 18 Megapixeln erlaubt Aufnahmen mit bis zu ISO 12.800, der Bildwinkel des F2,8-Objektivs entspricht einer Kleinbildoptik mit 32mm. Wie der Bildwandler ist auch das Display hochkant verbaut und löst 920.000 Subpixel auf.

Erwerben lässt sich die FujiFilm X-HF1 in Schwarz, Silber und Anthrazit:

Daneben bringt die Kamera ein kleines Zusatz-Display für die Anzeige der Filmsimulation sowie einen Filmtransporthebel mit. Für die klassische Bildkontrolle hat FujiFilm einen optischen Sucher verbaut. Wer möglichst „analog“ unterwegs sein möchte, aktiviert den „Filmkamera-Modus“. Hier gibt es keine Möglichkeit zur digitalen Bildkontrolle und ist nur die einmalige Filmauswahl (pro „virtueller“ Filmrolle) möglich.

Bewertung der FujiFilm X-HF1:

Pro:

  • Gehäuse mit Retro-Charme
  • Modi für analoges Flair vorhanden
  • Kompakt und leicht

Contra:

  • Einige wichtige Optionen fehlen
  • Keine Videofunktion
  • Hochkant-Aufnahme ungewohnt bzw. nur bedingt sinnvoll

Zum Datenblatt der FujiFilm X-HF1

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Sony Cyber-shot DSC-RX100 Mark VII

Die RX100-Serie von Sony hat den Trend der Kompaktkameras mit großen Sensoren gestartet, die RX100 VII (10,2 x 5,8 x 4,3cm; 300g) ist 2025 das letzte neu erhältliche Modell der Reihe. Zur Bildaufnahme nutzt die Kamera einen 20 Megapixel auflösenden Exmor-RS-CMOS-Sensor und ein optisches 8,3-fach-Zoom (Zeiss Vario-Sonnar T*) mit 24 bis 200mm KB-Brennweite. Die Lichtstärke sinkt beim Zoomen von F2,8 auf bis zu F4,5 ab, der optische Bildstabilisator minimiert jedoch Verwacklungen. Fotos kann die Sony Cyber-shot DSC-RX100 Mark VII mit bis zu 90 Bildern pro Sekunde aufnehmen, hier endet die Serie allerdings schon nach sieben Aufnahmen am Stück. Mit 20 Bildern pro Sekunde lassen sich deutlich praxistauglicher 172 JPEGs oder 78 RAWs festhalten. Zu den weiteren Stärken der Kompaktkamera gehören ein schneller Hybrid-Autofokus mit 357 Messfeldern sowie die 60 Mal pro Sekunde durchgeführte AF/AE-Messung.

Die Ausstattung der RX100 VII überzeugt auch Jahre nach ihrer Vorstellung noch:

Videos erlaubt die Sony Cyber-shot DSC-RX100 Mark VII mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde in 4K und mit bis zu 1.000 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD. Ein 3,5-mm-Mikrofoneingang ist mit an Bord und das 3,0 Zoll große Touch-LCD mit 921.600 Subpixel lässt sich sowohl nach oben als auch nach unten schwenken. Daneben gibt es einen ausklappbaren Sucher mit 2,36 Millionen Subpixeln. Beim Gehäuse handelt es sich um eine solide Metallkonstruktion, die glatte Vorderseite lässt sich allerdings nur schlecht festhalten. Wir empfehlen daher unbedingt den Erwerb des kleinen Zusatzgriffes Sony AG-R2.

Bewertung der Sony Cyber-shot DSC-RX100 Mark VII:

Pro:

  • Hohe Bildqualität
  • Sehr hohe Bildrate
  • Sehr gute Ausstattung
  • Kompakt und leicht

Contra:

  • Wenig griffiges Kameragehäuse

Zum Datenblatt der Sony Cyber-shot DSC-RX100 Mark VII

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Sony ZV-1

Die Sony ZV-1 (10,5 x 6,0 x 4,4cm; 290g) basiert auf der RX100 V und ist wie diese mit einem 20 Megapixel auflösenden 1,0-Zoll-Sensor sowie einem Zeiss Vario-Sonnar T*-Objektiv mit 24 bis 70mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F1,8 bis F2,8 ausgestattet. Der Bionz-X-Prozessor wurde allerdings von der neueren RX100 VII übernommen, weshalb das Realtime-Tracking und der Realtime-Augen-AF unterstützt werden. Bilder speichert die ZV-1 bis zu 24 pro Sekunde mit voller Auflösung, 315 Phasen-AF-Punkte ermöglichen das schnelle Fokussieren.

Die Sony ZV-1 wurde für Videos optimiert:

Von der RX100 V hebt sich die Kamera durch die bereits angesprochenen Video-Optimierungen ab. Diese umfassen den Verzicht auf einen Sucher und einen Blitz. Anstelle des Blitzes ist ein großes Mikrofon verbaut, den Platz des Suchers nimmt ein Zubehörschuh ein. Darüber lassen sich externe Mikrofone oder ein Windschutz für das integrierte Mikrofon aufstecken. Ansonsten entsprechen die Videospezifikationen jedoch der Sony Cyber-shot DSC-RX100 Mark VII. Beim Display hat sich Sony für eine dreh- und schwenkbare Konstruktion entschieden. Diese macht die Bildkontrolle bei Videos einfacher. Als Panel kommt ein 3,0 Zoll messendes Modell mit Touchscreen und 1,23 Millionen Subpixel zum Einsatz.

Bewertung der Sony ZV-1:

Pro:

  • Hohe Bildqualität
  • Sehr hohe Bildrate
  • Gute Ausstattung
  • Kompakt und leicht

Contra:

  • Video-Optimierung für Fotografen nicht von Vorteil

Zum Datenblatt der Sony ZV-1

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Sony ZV-1 II

Bei der Sony ZV-1 II (10,6 x 6,0 x 4,7cm; 291g) handelt es sich um ein noch stärker für Videos optimiertes Modell als die ZV-1. Der Bildwandler wurde allerdings von der ZV-1 übernommen und die Kamera ist wie das Vorgängermodell auch in der Lage, bis zu 24 Vollbilder pro Sekunde aufzunehmen. Als Objektiv kommt bei der ZV-1 II jedoch ein deutlich weitwinkeligeres 2,8-fach-Zoom mit 18 bis 50mm KB-Brennweite und einer Lichtstärke von F1,8 bis F4 zum Einsatz.

Ein optischer Bildstabilisator steht nicht zur Verfügung, die elektronische Active-Stabilisierung kann Bewegungen jedoch minimieren. Verzichtet wird des Weiteren auf einen mechanischen Verschluss und mit 1/4 Sekunde als längste Belichtungszeit sind Fotografen deutlich eingeschränkt.

Für komfortable Selbstporträts kann man die ZV-1 II u. a. mit einem Handgriff kombinieren:

Videos zeichnet die ZV-1 II wie die ZV-1 mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde in 4K und bis zu 1.000 Vollbildern pro Sekunde in Full-HD auf. Zudem sind natürlich ein hochwertiges Mikrofon sowie ein 3,5mm Klinkeneingang mit an Bord. Für einen guten Ton ist also gesorgt. Der Hybrid-AF der Kamera arbeitet mit 315 Messfeldern, das Display ist dreh- und schwenkbar.

Bewertung der Sony ZV-1 II:

Pro:

  • Hohe Bildqualität
  • Sehr hohe Bildrate
  • Sehr weitwinkeliges Objektiv (18-50mm KB)
  • Kompakt und leicht

Contra:

  • Kein optischer Bildstabilisator vorhanden
  • Foto-Funktion unnötigerweise eingeschränkt

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Sony ZV-1F

Bei der ZV-1F (10,6 x 6,0 x 4,6cm; 256g) nutzt Sony als Basis einen 1,0-Zoll-Sensor mit 20 Megapixel, statt eines Zooms ist jedoch eine Festbrennweite (20mm KB-äquivalent, Blende F2) verbaut. Zu den Einschränkungen gehört bei der Kompaktkamera wie bei der ZV-1 II die auf 1/4 Sekunde beschränkte längste Belichtungszeit, die Blende kann man zudem nicht variabel einstellen. Gestrichen hat Sony des Weiteren die RAW-Aufnahme und auch der mechanische Verschluss sowie der Phasen-AF fehlen.

Die Sony ZV-1F ist eine Kamera, die in erster Linie für die Aufnahme von Vlogs entwickelt wurde:

Videos zeichnet die Sony ZV-1F in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde und in Full-HD-Auflösung mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde auf. Das 3-Kapsel-Mikrofon lässt sich mit einem Windschutz versehen, der Zubehörschuh bringt jedoch keine zusätzlichen Kontakte mit. Einen 3,5mm-Klinkeneingang für Mikrofone gibt es allerdings schon.

Bewertung der Sony ZV-1F:

Pro:

  • Hohe Bildqualität
  • Kompakt und leicht

Contra:

  • Kein optischer Bildstabilisator vorhanden
  • Objektiv fast ausschließlich für Vlogs sinnvoll nutzbar
  • Foto-Funktion unnötigerweise sehr stark eingeschränkt

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Kameras mit Micro-Four-Thirds-Sensoren (oder ähnlich)

Leica D-Lux 8

Viele Jahre lang bot Panasonic mit der Lumix LX100 bzw. LX100 II eine Kompaktkamera mit großem Sensor und lichtstarkem Zoom an. Leider lässt sich diese Kamera nicht mehr neu erwerben, Panasonic konzentriert sich vor allem auf Vollformat-DSLMs. Technisch praktisch identisch ausgestattet und neu zu erstehen ist dagegen die Leica D-Lux 8 (13,0 x 6,9 x 3,4cm; 397g). Diese basiert auf der LX100 II, das Gehäuse ist allerdings an die Leica-Q-Modelle angepasst. Es sollte daher keinen verwundern, dass die Kamera optisch wie das kleine Schwestermodell der Leica-Q-Kameras aussieht.

Für die Bildaufnahme ist bei der D-Lux 8 ein Multiformat-Sensor zuständig, dieser erlaubt bei allen wichtigen Seitenverhältnissen (3:2, 4:3, 16:9) eine Brennweite von rund 24 bis 75mm. Die Fotos lösen rund 17 Megapixel auf, das Leica DC Vario-Summilux gehört mit einer Blende von F1,7 bis F2,8 zu den sehr lichtstarken Modellen.

Das Gehäuse der Leica D-Lux 8 erinnert an die Q-Modelle:

Zu den weiteren Features der Kamera zählen eine flotte Serienbildfunktion (bis zu elf Bilder pro Sekunde), die Videoaufnahme in 4K mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde und ein Hybrid-AF (DFD sowie Kontrastmessung). Zur Bildkontrolle ist die D-Lux 8 mit einem 2,76 Millionen Subpixel auflösenden OLED-Sucher sowie einem 3,0 Zoll großen LCD (1,24 Millionen Subpixel) ausgestattet. Letzteres erlaubt Eingaben per Touch, drehen und schwenken lässt sich das Display allerdings nicht.

Bewertung derLeica D-Lux:

Pro:

  • Hohe Bildqualität
  • Sehr lichtstarkes Objektiv
  • Sehr gute Ausstattung

Contra:

  • Etwas größer und schwerer

Zum Datenblatt der Leica D-Lux 8

Sinnvolles Zubehör für die Leica D-Lux 8:
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Leder-Protektor D-Lux 8
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Canon PowerShot V1

Canon bietet keine Kamera mit MFT-Sensor an, die PowerShot V1 ist jedoch mit einem ähnlich großen Modell im 3:2-Format ausgerüstet. Offiziell wird der 18,4 x 12,3mm messende Chip als 1,4-Zoll-Modell bezeichnet, dessen Auflösung liegt bei 22,3 Megapixel. Obwohl die Kamera mit 30 Vollbildern pro Sekunde über eine sehr schnelle Serienbildfunktion verfügt und auch RAW-Aufnahmen speichern kann, steht die Videofunktion bei der V1 im Fokus. Das lässt sich unter anderem an der aktiven Kühlung mittels eines Lüfters erkennen. Dank diesem sind auch lange Aufnahmen ohne Unterbrechung möglich. In 4K filmt die PowerShot V1 mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde (mit Crop), bei bis zu 30p unterstützt sie 5,7K-Oversampling. Daneben kann man Full-HD-Videos mit bis zu 120p erstellen, das Canon-Log-3-Profil nutzen und einen Kopfhörer sowie ein Mikrofon anschließen.

Die Ausstattung der Canon PowerShot V1 signalisiert den Fokus auf Videos:

Das Objektiv der Canon PowerShot V1 (11,8 x 6,8 x 5,3cm; 426g) fällt mit 16 bis 50mm KB-Brennweite sehr weitwinkelig aus, die Lichtstärke liegt bei F2,8 bis F4,5. Zum Vermeiden von Verwacklungen gibt es unter anderem einen optischen Bildstabilisator. Als weitere Features sind der Dual Pixel CMOS AF II und eine umfassende KI-Motiverkennung mit an Bord, die Bildkontrolle erfolgt via 3,0 Zoll großem LCD. Letzteres kann man sowohl drehen als auch schwenken und Eingaben per Touchscreen vornehmen.

Bewertung der Canon PowerShot V1:

Pro:

  • Hohe Bildqualität
  • Sehr weitwinkeliges Objektiv
  • Sehr hohe Bildrate
  • Sehr gute Ausstattung (bis auf einen Sucher)

Contra:

  • Etwas größer und schwerer

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Im zweiten Teil unseres Überblicks über Kompaktkameras mit großen Sensoren gehen wir auf Modelle mit Bildwandlern in APS-C-, Kleinbild- und Mittelformatgröße ein.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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