Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
OM Digital Solutions hat mit der OM System OM-3 (Datenblatt) eine spiegellose Systemkamera vorgestellt, die sich zwischen dem Flaggschiff OM System OM-1 Mark II
und dem Mittelklassemodell OM System OM-5 (Testbericht)
einreiht. Zielgruppe der Kamera sind Fotografen, die sich ein Modell mit einem Gehäuse in Retro-Optik, aber trotzdem aktueller Hardware wünschen. Letztere entspricht weitestgehend dem Flaggschiff OM System OM-1 Mark II.
Den Mauszeiger im Bild von rechts nach links und zurück bewegen, um die Kamera zu drehen.

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Unter anderem stammt von dieser der Bildwandler, ein 20,2 Megapixel auflösender BSI-Stacked-CMOS-Sensor mit rückwärtiger Belichtung. Aufnahmen erlaubt die OM-3 mit ISO-Werten von 80 bis 102.400, bis zu 120 Fotos schafft die DSLM in der Sekunde. Hier muss allerdings auf die kontinuierliche Fokussierung verzichtet werden, diese ist mit bis zu 50 Bildern pro Sekunde möglich. Wer den mechanischen Verschluss nutzen möchte, muss jedoch mit maximal sechs Bildern pro Sekunde auskommen. Die Fokussierung übernimmt bei der DSLM ein Quad-Pixel-Phasen-AF mit 1.053 Messfeldern, die Motiverkennung der Kamera kann neben Menschen und Tieren auch Fahrzeuge und Flugzeuge erkennen.
Die Bildstabilisierung erfolgt bei der OM System OM-3 (Technik)
über den in fünf Achsen beweglichen Sensor, die Kompensationsleistung des Systems gibt OM Digital Solutions mit bis zu 6,5 EV an. Kommt ein Objektiv mit eigenem IS zum Einsatz, erhöht der Sync-IS die Stabilisierungsleistung auf maximal 7,5 EV. Die bewegliche Lagerung des Sensors dient aber nicht nur zur Bildstabilisierung, damit lassen sich auch High-Res-Aufnahmen (bis zu 80 Megapixel) erstellen. Diese sind von einem Stativ sowie aus der Hand möglich.
Zu den weiteren „Computational Photography“-Features der OM-3 gehören eine Live-ND-Funktion oder das Focus-Stacking. Daneben verfügt die Kamera über zahlreiche Optionen zum Anpassen des Bildlooks. Dafür bringt die DSLM ein extra Rad auf der Vorderseite mit. Dieses erlaubt unter anderem das Einstellen der Sättigung von 12 Farben in elf Stufen. Des Weiteren kann man damit die Kreativfilter aufrufen oder schnell zu den Schwarz-Weiß-Profilen wechseln.
Videos lassen sich mit der OM-System OM-3 in 4K-Auflösung mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde oder in Full-HD-Auflösung mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde aufnehmen. Programme für Zeitraffer und Zeitlupen gibt es zudem genauso wie Profi-Features (Ausgabe von RAW-Videos, Timecode, …). Der Ton lässt sich mit dem integrierten Stereomikrofon oder einem externen Modell aufzeichnen, zur Tonkontrolle steht unter anderem ein Kopfhörerausgang zur Verfügung.
Beim elektronischen Sucher mit 0,68-facher Vergrößerung setzt OM Digital Solutions auf ein OLED-Panel (2,36 Millionen Subpixel), das 3,0 Zoll messende LCD löst 1,62 Millionen Subpixel auf und ist dreh- sowie schwenkbar. Das Gehäuse der OM System OM-3 ähnelt stark der 1972 vorgestellten Olympus OM-1, die Abdichtungen der Kamera erfüllen den IP53-Standard. Daneben ist sie bis minus zehn Grad Celsius frostsicher.
Es folgen die technischen Besonderheiten der OM System OM-3 und das Inhaltsverzeichnis aller Testbericht-Seiten.
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