Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Nikons neues Spitzenmodell im spiegellosen APS-C-Segment folgt auf die Z50, die ihrerseits bereits 2019 auf den Markt kam. Bei der neuen Z50II (Datenblatt) setzt Nikon auf den vom Vorgängermodell bekannten Bildwandler (20,7 Megapixel; 23,7 x 15,7mm), kombiniert diesen allerdings mit dem neuesten Bildprozessor. Der Expeed 7 beschleunigt viele Prozesse der spiegellosen Systemkamera und hat auch einen Einfluss auf die Bildqualität bei hohen Sensorempfindlichkeit.
Den Mauszeiger im Bild von rechts nach links und zurück bewegen, um die Kamera zu drehen.

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Das größte Update hat bei der Z50II im Vergleich zum Vorgängermodell jedoch der Autofokus erhalten: An den 209 AF-Messfeldern ändert sich zwar nichts, die Kamera verfügt aber über ein besseres 3D-Tracking und bietet eine viel umfangreichere Motiverkennung. Erkennen kann die DSLM neben Menschen auch Hunde, Katzen, Vögel, Flugzeuge, Autos, Motorräder, Fahrräder und Züge. Darüber hinaus sorgt der Expeed 7 für eine verbesserte Reaktionsfähigkeit und erlaubt deutlich höhere Bildraten. Beim Einsatz des elektronischen Verschlusses sind bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit voller Auflösung möglich, mit mechanischem Verschluss zehn Bilder pro Sekunde. Für kurze Momente bringt die DSLM zudem die Pre Release Capture-Funktion mit. Damit lassen sich Bilder vor dem Drücken des Auslösers speichern.
Videos hält die Nikon Z50II (Beispielaufnahmen)
in 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) oder Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) fest. Ohne Crop liegt die maximale Bildrate in 4K allerdings lediglich bei 30 Vollbildern pro Sekunde. Durch das 5,6K-Oversampling wird hier als Vorteil jedoch eine sehr hohe Bildqualität erzielt. Wer sich für 50 oder 60 Vollbilder pro Sekunde entscheidet, muss durch den 1:1-Sensorreadout mit einem deutlichen Crop leben. Als besondere Videofeatures bringt die Z50II die Unterstützung von 10-Bit, HLG und N-Log mit, ein Modus für Produktpräsentationen ist ebenso mit an Bord.
Zur Tonaufnahme hat Nikon die Kamera unter anderem mit einem 3,5mm Klinkenanschluss ausgestattet, zur Tonkontrolle gibt es einen Kopfhörerausgang (3,5mm Klinke). Letzterer dient zugleich als Anschluss für eine Kabelfernbedienung. Steuern lässt sich die Z50II natürlich auch drahtlos, hierfür sind WLAN und Bluetooth vorhanden. Die drahtlose Datensicherung ermöglicht unter anderem die Anbindung an die Nikon Imaging Cloud.
Bei der Bildkontrolle kann man sich zwischen einem 0,68-fach vergrößernden Sucher mit OLED-Panel (2,36 Millionen Subpixel) sowie einem 3,2 Zoll großen Display mit 1,04 Millionen Subpixel entscheiden. Im Vergleich zum Vorgängermodell erreicht der Sucher eine doppelt so hohe Helligkeit, das Display lässt sich nun nicht mehr nur schwenken, sondern auch drehen. Das Gehäuse der Nikon Z50II besteht aus Kunststoff sowie zum Teil aus einer Magnesiumlegierung und ist gegen Staub sowie Spritzwasser abgedichtet.
Es folgen die technischen Besonderheiten der Nikon Z50II und das Inhaltsverzeichnis aller Testbericht-Seiten.
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