Einleitung
Die Kamera
Technik
Datenblatt
Geschwindigkeit
Bildqualität
Bildstabilisator
Abbildungsleistung
Farbwiedergabe
Beispielaufnahmen
Praxisbericht
Fazit
Bridgekameras gehörten neben klassischen Kompaktkameras früher zu den beliebtesten Kameramodellen. Dank Objektiven mit großen Brennweitenbereichen sind Bridgekameras in der Lage, ohne den Wechsel der Optik sehr viele Aufnahmesituationen abzudecken. Wer eine wirklich lange Brennweite benötigt und keine spiegellose Systemkamera inklusive Superteleobjektive erwerben möchte, muss zu einer der noch wenigen erhältlichen Bridgekameras greifen. Ein ganz besonderes Modell ist dabei die Nikon Coolpix P1100 (Datenblatt).
Den Mauszeiger im Bild von rechts nach links und zurück bewegen, um die Kamera zu drehen.

360 Grad Ansicht für Auflösungen von 1024 x 768 bis 1280 x 1024 Pixel anzeigen
360 Grad Ansicht für Auflösungen ab 1600 x 1200 Pixel anzeigen
Sie verfügt unter den Fotokameras über den größten Zoombereich (125-fach) und deckt beeindruckende 24 bis 3.000mm KB-Brennweite ab. Diese Telebrennweite lässt sich nicht einmal mit den längsten Teleobjektiven für Systemkameras erreichen. Zu den Nachteilen des „Monsterzooms“ gehört die kleine Blendenöffnung (F2,8 bis F8) bei längeren Brennweiten. Ein optischer Bildstabilisator (VR) ist selbstverständlich vorhanden, dieser kann die geringe Lichtstärke allerdings nur bei statischen Motiven ausgleichen.
Dass sich ein Objektiv mit 3.000mm KB-Brennweite überhaupt bei einer Bridgekamera verbauen lässt, liegt auch am kleinen Bildwandler der Nikon Coolpix P1100 (Technik)
. Er gehört zur 1/2,3-Zoll-Klasse und fällt damit kleiner als die Sensoren der meisten Smartphones aus. Vom CMOS-Sensor der Bridgekamera ist dessen rückwärtige Belichtung (BSI) sowie der ISO-Empfindlichkeitsbereich von 100 bis 6.400 bekannt, Aufnahmen sind im JPEG- sowie RAW-Format (NRW) möglich. Videos nimmt die Nikon Coolpix P1100 (Technik)
in 4K-Auflösung mit 3.840 x 2.160 Pixeln und 25 oder 30 Vollbildern pro Sekunde auf, in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) sind 25 bis 60 Vollbilder pro Sekunde wählbar.
Zur Bildkontrolle kommt ein elektronischer OLED-Sucher mit 2,36 Millionen Subpixel und 0,68-facher Vergrößerung zum Einsatz, zudem ist ein 3,2 Zoll messendes Display mit 921.000 Subpixel verbaut. Das LCD lässt sich drehen und schwenken, ein Touchscreen gibt es jedoch nicht. Eingaben erfolgen am Gehäuse daher rein über traditionelle Bedienelemente. Als Aufnahmeprogramme stehen unter anderem eine Vollautomatik und die PSAM-Modi zur Verfügung, das integrierte Blitzgerät unterstützt die Kamera bei schlechten Lichtverhältnissen. Vom Vorgängermodell unterscheidet sich die 14,6 x 11,9 x 18,1cm große und 1.404g schwere Nikon Coolpix P1100 eigentlich nur durch den verbauten USB-C-Port. Darüber wird unter anderem der Akku in der Kamera aufgeladen.
Es folgen die technischen Besonderheiten der Nikon Coolpix P1100 und das Inhaltsverzeichnis aller Testbericht-Seiten.
Kommentare