Voigtländer Portrait Heliar 75mm F1,8 mit Bokeh-Kontrolle

Festbrennweite mit E-Bajonett für Vollformat- oder APS-C-Kameras

Voigtländer erweitert mit dem Portrait Heliar 75mm F1,8 das Angebot an Objektiven mit dem E-Bajonett von Sony um ein ganz besonderes Modell. Dieses verfügt über einen zusätzlichen Einstellring zum Verändern der Korrektur der sphärischen Aberration. Bei der Unterkorrektur wird der Fokusbereich laut Voigtländer weichgezeichnet und bei Lichtern werden Flares sichtbar. Bei der Überkorrektur der sphärischen Aberration werden Motive im Fokus dagegen scharf abgebildet und zeigt sich abseits der Fokusebene das sogenannte Seifenblasen-Bokeh.

Des Weiteren informiert Voigtländer darüber, dass bei der Optik ein Mechanismus integriert wurde, der die Verschiebung der Schärfeebene durch die veränderliche sphärische Aberration ausgleicht. Ohne diesen würde das Drehen des Kontrollrings nicht nur das Bokeh, sondern auch den Fokuspunkt verändern. Der optische Aufbau des Voigtländer Portrait Heliar 75mm F1,8 verfügt über sechs Linsen in drei Gruppen, spezielle Linsentypen scheinen nicht zum Einsatz zu kommen.

Die unterschiedliche Korrektur der sphärischen Aberration im Vergleich:

Bedienen muss man die Festbrennweite vollständig manuell. Dafür stehen neben dem Bokeh-Kontrollring ein Fokusring sowie ein Blendenring zur Verfügung. Die minimale Aufnahmeentfernung wird mit 70cm angegeben, die Blende lässt sich von F1,8 auf bis zu F22 schließen. Durch den Einsatz von neun Blendenlamellen sollen sich auch bei kleineren Blendenwerten runde Unschärfekreise ergeben. Elektronische Kontakte ermöglichen beim Voigtländer Portrait Heliar 75mm F1,8 den Datenaustausch mit der Kamera. Neben der Übertragung der Exif-Informationen wird dadurch unter anderem auch der Body-IS (sofern vorhanden) mit den zur Stabilisierung notwendigen Daten versorgt. Das Drehen des Fokusrings kann des Weiteren die Lupendarstellung aktivieren.

Den Fachhandel soll das Voigtländer Portrait Heliar 75mm F1,8 im Juni 2025 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.199 Euro erreichen. Beim 7,0 x 8,8cm großen Gehäuse setzt Voigtländer auf eine Metallkonstruktion, das Gewicht des Objektivs liegt bei 560g. Wer Filter montieren möchte, kann diese in einem 62mm messenden Gewinde einschrauben.

Autor: dkamera.de Redaktion
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