Vergleich Samsung Galaxy S25 Ultra vs. Galaxy S25+ (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten beider Smartphones im Überblick

Samsungs Oberklasse-Smartphones gehören seit Jahren zur Galaxy-S-Serie. Das Flaggschiff stellt dabei das Ultra-Modell dar. Seit einiger Zeit kann mit dem „Plus“ zudem ein etwas kompakteres Spitzenmodell erworben werden. Wir haben uns das Samsung Galaxy S25 Ultra und das Galaxy S25+ ins Testlabor geholt und gehen auf die Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede der beiden Smartphones ein.

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Unsere Einzeltestberichte der Smartphones im Überblick:
Testbericht des Samsung Galaxy S25 Ultra
Testbericht des Samsung Galaxy S25+

Das Samsung Galaxy S25 Ultra im Überblick:
Als Flaggschiffmodell der Galaxy-S-Serie ist das S25 Ultra wie die Vorgängermodelle mit der besten Hardware aller klassischen Smartphones von Samsung ausgestattet. Das 163 x 78 x 8,2mm große und 218g schwere Gehäuse ist nach IP68-Standard (dauerhaftes Untertauchen in klarem Wasser bis 30min und einer Tiefe von bis zu 1,5m) abgedichtet, der Rahmen besteht aus Titan. Im Inneren des Gerätes werkelt der aktuell leistungsstärkste Qualcomm Snapdragon-SoC namens 8 Elite. Dieser Achtkern-Prozessor kombiniert zwei besonders schnelle Prime-Kerne (Oryon V2 Phoenix L mit 4,47 GHz) mit sechs effizienten Performance-Kernen (Oryon V2 Phoenix M mit 3,53 GHz). Ergänzt wird diese Ausstattung durch die Adreno-830-Grafikeinheit sowie 12GB Arbeitsspeicher vom Typ LPDDR5X. Der interne Speicher kann 256GB, 512GB oder 1TB groß sein, unser Testmodell ist mit 256GB ausgestattet. Eine Möglichkeit zur Speichererweiterung gibt es nicht.

Das Samsung Galaxy S25 Ultra ist 163 x 78 x 8,2mm groß und 218g schwer:

Das AMOLED-Display des Samsung Galaxy S25 Ultra misst 6,9 Zoll in der Diagonalen und bietet eine hohe Auflösung von 3.120 x 1.440 Pixeln. Das besonders robuste Gorilla Armor 2 schützt vor Kratzern oder anderen Beschädigungen, durch die LTPO-Technologie wird eine variable Bildwiederholfrequenz von einem bis 120 Hz erzielt. Daneben kann das Panel natürlich auch große Farbräume wie den DCI-P3-Standard abdecken. In puncto Konnektivität bringt das Galaxy S25 Ultra Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 sowie USB 3.2 Gen 1 mit. Der 5.000-mAh-Akku lässt sich via USB-C mit bis zu 45 Watt aufladen, kabellos geht dies mit bis zu 15 Watt. Als Betriebssystem ist Android 15 vorinstalliert, Samsung verspricht Software-Updates für mindestens sieben Jahre.

Zu den besonderen Features des Smartphones gehört der S Pen:

Als besonderen „Ausrüstungsgegenstand“ bringt das Galaxy S25 Ultra als einziges Gerät von Samsung den S Pen mit. Dessen Funktionen hat der südkoreanische Konzern im Vergleich zu den Vorgängermodellen zwar beschnitten (keine Bluetooth-Funktion mehr), die Basisfunktion, also Eingaben über das Display, sind aber natürlich noch möglich. Wer häufig Texte handschriftlich aufzeichnen will, ist mit dem S Pen jedenfalls bestens ausgestattet.

Das Samsung Galaxy S25+ im Überblick:
Das Galaxy S25+ ist das mittlere der drei S25-Geräte und technisch nicht allzu weit vom S25 Ultra entfernt. Es misst 158 x 76 x 7,3mm, wiegt 190g und ist wie das Flaggschiff gegen Staub und Wasser (IP68-Standard) abgedichtet. Während das S25 Ultra wie erwähnt jedoch über einen Rahmen aus Titan verfügt, kommt beim S25+ „nur“ Aluminium zum Einsatz. Der Titan-Rahmen soll robuster ausfallen, in puncto Verarbeitung können wir allerdings keine Unterschiede feststellen. Beide Smartphones sind äußerst hochwertig verarbeitet und liegen angenehm in der Hand. Da die Ecken beim S25 Ultra nicht ganz so stark abgerundet sind, kann man dieses einen Tick sicherer festhalten. Grundsätzlich würden wir jedoch immer zu einer Schutzhülle raten. Damit kann man die Smartphones auch mit schwitzigen Händen sicher festhalten.

Das 158 x 76 x 7,3mm messende Samsung Galaxy S25+ wiegt 190g:

Das Display des Samsung Galaxy S25+ fällt mit 6,70 Zoll nur einen Tick kleiner als beim Ultra-Modell (6,90 Zoll) aus, die Auflösung ist mit 3.120 x 1.440 Pixel identisch. Dadurch ist die Pixeldichte beim S25+ mit 513 ppi minimal höher als beim Flaggschiff (498 ppi). Praktisch kann man jedoch keinen Unterschied feststellen. Die weiteren Daten der Panels sind ebenso nahezu gleich. Die Bildwiederholrate liegt beim S25+ zwischen einem und 120 Hz, der DCI-P3-Farbraum wird vollständig abgedeckt.

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Im Inneren des Plus-Modells arbeitet wie beim S25 Ultra der Qualcomm Snapdragon 8 Elite mit acht Kernen und Adreno-830-GPU. Der Arbeitsspeicher ist 12GB groß (LPDDR5X), als Speicher stehen 256GB und 512GB zur Wahl. Wer unbedingt 1TB haben möchte, muss also zum S25 Ultra greifen, denn natürlich fehlt auch beim S25+ die Option zur Speichererweiterung.

Beide Modelle besitzen sehr ähnliche Displays:

Die Konnektivität bewegt sich dagegen wieder auf der Höhe des Flaggschiffs. So bringt das Galaxy S25+ alles mit, was man aktuell erwarten darf: 5G, WLAN bis zum Standard 802.11be (Wi-Fi 7), Bluetooth 5.4 sowie USB 3.2 Gen 1. Der Akku besitzt eine Kapazität von 4.900 mAh und lässt sich kabelgebunden mit bis zu 45 Watt sowie drahtlos mit bis zu 15 Watt aufladen. Android 15 ist wie beim S25 Ultra vorinstalliert und erhält sieben Jahre lang Updates.

Das Gehäuse des S25 Ultra fällt vor allem durch die Objektive ein wenig dicker aus:

Die technischen Daten der Kameras im Vergleich:
In einigen Punkten ähneln sich beide Smartphones stark, in anderen gibt es deutliche Unterschiede. Das gilt durchaus auch für die Kameras. Grundsätzlich weicht schon allein die Anzahl der Kameras ab. Das Samsung Galaxy S25 Ultra ist mit einer Frontkamera sowie vier Rückseitenkameras ausgerüstet. Beim Samsung Galaxy S25 gibt es ebenso eine Frontkamera, auf der Rückseite jedoch nur drei Modelle. Die Frontkameras wurden jeweils im Display integriert, im Alltag fallen sie kaum auf und stören nicht.

Auf der Rückseite hat sich Samsung für jeweils einzeln abgetrennte Objektive entschieden. Diese sind ähnlich angeordnet, fallen beim Galaxy S25 Ultra aber schon größer aus. Darüber hinaus verfügt das Flaggschiff über einen zusätzlichen Laser-AF-Sensor. Jedes Gerät ist auf der Rückseite zudem mit einem LED-Licht ausgestattet.

Beim Ultra-Modell verbaut Samsung auf der Rückseite vier Kameras:

Das Plus-Modell ist auf der Rückseite mit drei Kameras ausgestattet:

Beginnen wir mit der wichtigsten Kamera: der Hauptkamera mit Weitwinkelobjektiv. In beiden Fällen liegt die kleinbildäquivalente Brennweite der Hauptkamera bei 23mm und die Stabilisierung erfolgt via OIS. Die Lichtstärke der Optik des S25 Ultra ist mit F1,7 allerdings einen Tick höher als beim S25+ (F1,8). Hinter den Objektiven befinden sich deutlich abweichende Sensoren.

Hauptkamera des Samsung Galaxy S25 Ultra:

Hauptkamera des Samsung Galaxy S25+:

Beim Flaggschiff nutzt Samsung den 200 Megapixel auflösenden ISOCELL HP2-Chip aus dem eigenen Haus. Dieser gehört zur 1/1,33-Zoll-Klasse und unterstützt natürlich Pixel-Binning. Zum einen kann man sich für Fotos mit 50 Megapixel (4:1-Pixel-Binning) entscheiden, zum anderen für Aufnahmen mit 12 Megapixel (9:1-Pixel-Binning). Dadurch lässt sich die sehr kleine Kantenlänge der Pixel (0,6µm bei voller Auflösung) auf 1,2µm bzw. 2,4µm vergrößern.

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Das Samsung Galaxy S25+ ist mit dem 50 Megapixel auflösenden ISOCELL GN3 ausgestattet. Auch diesen stellt Samsung selbst her, er zählt zur 1/1,57-Zoll-Klasse. Pixel-Binning (4:1) ist möglich, die Auflösung sinkt dadurch auf 12 Megapixel. Die Kantenlänge der Bildpunkte legt dafür von 1,0µm auf 2,0µm zu.

Ultraweitwinkelkamera des Samsung Galaxy S25 Ultra:

Ultraweitwinkelkamera des Samsung Galaxy S25+:

Bei den Ultraweitwinkelkameras ergeben sich hinsichtlich der Auflösung sehr deutlich Unterschiede. Während Samsung beim Galaxy S25 Ultra einen 50-Megapixel-Chip der 1/2,52-Zoll-Klasse verbaut, kommt beim Galaxy S25+ ein 12 Megapixel auflösendes Modell der 1/2,55-Zoll-Klasse zum Einsatz. Die kleinbildäquivalenten Brennweiten unterscheiden sich mit 13mm nicht, das Ultraweitwinkelobjektiv des Ultra-Modells ist mit F1,9 aber lichtstärker (S25+: F2,2). Auf gleiche Brennweiten stößt man auch beim Vergleich der 3-fach-Telekameras. Diese liegen jeweils bei 69mm (KB). Die Lichtstärke der Objektive ist mit F2,4 ebenso identisch und die Stabilisierung erfolgt jeweils optisch. Von den verwendeten Sensoren gibt es jedoch Unterschiede zu berichten. Beim S25 Ultra nutzt Samsung einen Chip der 1/3,52-Zoll-Klasse mit 10 Megapixel, der ebenfalls 10 Megapixel auflösende Sensor des S25+ fällt etwas kleiner aus (1/3,94 Zoll). Gut zu wissen: Bis auf Aufnahmen im Pro-Modus besitzen die Bilder der 3-fach-Telekameras 12 Megapixel. Diese Angleichung an die anderen Kameras ist bei Samsung üblich.

3-fach-Telekamera des Samsung Galaxy S25 Ultra:

3-fach-Telekamera des Samsung Galaxy S25+:

Eine zweite Telekamera bringt lediglich das Ultra-Modell mit. Der Sensor (1/2,52 Zoll) sollte dem der Ultraweitwinkelkamera entsprechen und löst 50 Megapixel auf. Mit 115mm KB-Brennweite handelt es sich um ein 5-fach-Zoom, die Lichtstärke der stabilisierten Optik wird mit F3,4 angegeben. Wie deutlich der Vorteil des Samsung Galaxy S25 Ultra in der Praxis ausfällt, sehen wir uns im zweiten Teil dieses Testberichts an.

5-fach-Telekamera des Samsung Galaxy S25 Ultra:

Völlig gleich sind nach unseren Informationen die Frontkameras. Hier nutzt Samsung 1/3,2-Zoll-Sensoren mit 12 Megapixel, die 26mm-Objektive (KB-äquivalent) besitzen eine Blendenöffnung von F2,2.

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Videos speichern beide Smartphones maximal in 8K-Auflösung. Hier sind bis zu 30 Vollbilder pro Sekunde möglich. Während das beim Ultra-Modell mit der Ultraweitwinkel-, der Haupt- und der Telekamera geht, ist man beim Plus-Modell auf die Hauptkamera beschränkt. In 4K-Auflösung können alle Kameras filmen, die Bildrate kann dabei bei bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde liegen. Will man Zeitlupen aufnehmen, geht dies in 4K mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde und in Full-HD mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde. Letztere Aufnahmeoption unterstützen alle Kameras auf der Rückseite, 4K-Zeitlupen dagegen nur die Haupt- und die Ultraweitwinkelkameras.

Im zweiten Teil unseres Vergleichstests des Samsung Galaxy S25 Ultra und des Galaxy S25+ schauen wir uns die Bildqualität der Kameras im Detail an.

Autor: dkamera.de Redaktion
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