Samsung Galaxy S25+ Smartphone- und Kameratest (Teil 1)

Teil 1 von 3: Die technischen Daten, die Verarbeitung und die Bedienung des Smartphones

Seit mehreren Jahren bietet Samsung die Smartphones der Galaxy-S-Serie im „Dreierpack“ an. Das „Ultra“-Modell ist das Flaggschiff-Gerät, das „Plus“-Modell stellt das mittlere Oberklasse-Smartphone dar und das S25 ohne Zusatz ist das kompakteste sowie günstigste Modell der Serie. In diesem Testbericht nehmen wir das Samsung Galaxy S25+ unter die Lupe.

Die technischen Daten:
Als mittleres der drei Galaxy-S25-Modelle ordnet sich das S25+ auch größen- und gewichtstechnisch zwischen den beiden Schwestermodellen ein. Es ist 158 x 76 x 7,3mm groß und bringt 190g auf die Waage. Als Display verbaut Samsung ein 6,7 Zoll messendes Dynamic-AMOLED-Modell mit 3.120 x 1.440 Pixel und einer Bildwiederholfrequenz von bis zu 120Hz. Zu den weiteren Spezifikationen gehören eine Pixeldichte von 513ppi und die vollständige Abdeckung des DCI-P3-Farbraums. Als SoC wird der Qualcomm Snapdragon 8 Elite verwendet. Dabei handelt es sich um ein Achtkern-Modell (2 x Oryon V2 Phoenix L mit 4,47GHz sowie 6 x Oryon V2 Phoenix M mit 3,53GHz) mit Adreno 830-GPU. Beim Arbeitsspeicher setzt Samsung unabhängig von der weiteren Speicherausstattung auf 12GB (LPDDR5X), beim Speicher kann man zwischen 256GB und 512GB wählen. Eine Option zum Erweitern gibt es wie heutzutage üblich nicht.

Als Übertragungsstandards sind beim Galaxy S25+ natürlich 5G, WLAN (max. 802.11be), Bluetooth 5.4 und USB 3.2 Gen 1 mit an Bord. Der Akku besitzt wie beim Galaxy S24+ eine Kapazität von 4.900mAh und kann mit bis zu 45 Watt (kabellos max. 15 Watt) aufgeladen werden. Das Gehäuse des Smartphones ist nach IP68-Standard abgedichtet, Staub und Wasser stellen daher kein Problem dar. Samsung liefert das Smartphone mit der One UI 7 und Android 15 als Betriebssystem aus. Das Updateversprechen umfasst sieben Android-Versionen sowie die jeweiligen Sicherheitsupdates.

Bei den Kameras des Galaxy S25+ hat sich Samsung am Vorgängermodell orientiert. Auf der Rückseite gibt es drei Kameras, dazu kommt eine Frontkamera für Selbstporträts. Die Hauptkamera nimmt Fotos mit 50 Megapixel (8.160 x 6.120 Pixel) auf, hier kommt ein ISOCELL GN3 zum Einsatz. Dieser gehört zur 1/1,57-Zoll-Klasse und besitzt Bildpunkte mit einer Kantenlänge von 1,0µm. Mittels Pixel-Binning können wie üblich vier Pixel zu einem größeren Bildpunkt zusammengelegt werden. Die Auflösung sinkt dadurch auf 12 Megapixel, die Kantenlänge der Pixel steigt auf 2,0µm. Als Objektiv kommt ein 23mm-Modell (KB-äquivalent) mit Blende F1,8 und optischer Stabilisierung zum Einsatz.

Bei der Ultraweitwinkelkamera verwendet Samsung einen Sensor der 1/2,55-Zoll-Klasse mit zwölf Megapixel. Der Bildwinkel entspricht einem Vollformatmodell mit 13mm und die Lichtstärke liegt bei F2,2. Für die Aufnahme von weiter entfernten Motiven gibt es die 3-fach-Telekamera. Deren Objektiv besitzt eine KB-Brennweite von 69mm und eine Lichtstärke von F2,4. Als Bildwandler wird hier ein zehn Megapixel auflösender Sensor der 1/3,94-Zoll-Klasse verwendet. Wie bei der Hauptkamera steht auch bei der Telekamera ein OIS zur Verfügung.

Die Frontkamera nimmt Fotos mit 12 Megapixel auf, das Objektiv wird mit einer KB-Brennweite von 26mm und einer Lichtstärke F2,2 angegeben. Videos speichert das Samsung Galaxy S25+ in 8K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde, in 4K-Auflösung sind bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde möglich und in Full-HD-Auflösung bis zu 240 Vollbilder pro Sekunde.

Das Galaxy S25+ besitzt einen Aluminiumrahmen und eine Rückseite aus Glas:

Handling, Verarbeitung und Bedienung:
Das Samsung Galaxy S25+ sortiert sich als mittleres Modell der S25er-Geräte hinsichtlich der Größe und des Gewichts in der Mitte zwischen dem S25 Ultra und dem S25 ein. Mit Abmessungen von 158 x 76 x 7,3mm (ohne Objektive) kann man es dabei kaum zu den kleineren Smartphones zählen, es fällt aber doch etwas kleiner als das Ultra-Modell aus. Darüber hinaus ist das Gehäuse des S25+ nicht so kantig, es hinterlässt in der Hand einen spürbar runderen Eindruck.

Das Design ist modern, das 6,7 Zoll große AMOLED wird von kleinen Rändern umrahmt:

Das Design des Smartphones hebt sich von den anderen beiden S25-Modellen nur geringfügig ab, beim S25 Ultra sind die Ecken nicht ganz so stark abgerundet. Insgesamt empfinden wir das Design als modern und schick. Natürlich punktet das Smartphone mit einer tollen Verarbeitung und einem sehr hochwertigen Feeling. Letzteres ist unter anderem auf den Rahmen aus Aluminium und die Rückseite aus Glas zurückzuführen. Die Abdichtungen nach IP68-Standard (unter anderem: dauerhaftes Untertauchen in klarem Wasser bis 30min und einer Tiefe von 1,5m) sind bei einem Gerät dieser Klasse natürlich üblich, Gorilla Glass Victus 2 schützt vor Kratzern und anderen Beschädigungen.

Mit dem Fingerabdrucksensor kann man das S25+ sehr schnell entsperren:

Die Frontkamera am oberen Rand stört nicht:

Als Display nutzt Samsung ein 6,7 Zoll messendes Dynamic AMOLED mit 3.120 x 1.440 Pixel. Dieses bietet durch eine Pixeldichte von 513ppi eine sehr hohe Schärfe und erreicht auch an sonnigen Tagen eine ausreichend hohe Helligkeit. Die Wiedergabe erfolgt mit einem Hertz bis 120 Hertz. Das sorgt in allen Lebenslagen für die flüssige Darstellung der Inhalte. Zur sicheren Entsperrung gibt es unter anderem einen im Display integrierten, schnellen Ultraschall-Fingerabdrucksensor. Die Frontkamera wurde ebenfalls im Display untergebracht.

Als nicht ganz optimal empfinden wir die herausstehenden Objektive auf der Rückseite sowie deren Platzierung nah am Rand. Diese Tatsachen lassen das Samsung Galaxy S25+ zum einen auf flachen Oberflächen kippeln, die Ultraweitwinkelkamera lässt sich zum anderen leicht mit den Fingern verdecken.  Finger im Bild sind dadurch „vorprogrammiert“.

Als Tasten gibt es eine Power-Taste und eine Lautstärkewippe:

Die Unterseite mit dem SIM-Slot, dem USB-C-Port und dem Lautsprecher:

Das Smartphone nimmt zwei Nano-SIM-Karten oder eSIMs (sowie gemischt) auf:

Eingaben erfolgen nicht nur über das Display, sondern wie üblich auch mittels einer Powertaste und einer Lautstärke-Wippe. Die SIM-Karten lassen sich auf der Unterseite neben dem USB-C-Port einsetzen, hier findet sich zudem auch der zweite Lautsprecher. Den anderen hat Samsung mit der Hörmuschel zusammengefasst.

Im zweiten Teil unseres Tests des Samsung Galaxy S25+ schauen wir uns die Kameras des Smartphones im Detail an.

Autor: dkamera.de Redaktion
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