Ricoh und Realme arbeiten bei Smartphone-Kameras zusammen

Zu den speziellen Features gehören u. a. die GR-Brennweiten und die Snap Focus-Funktion

Ricoh Imaging und das chinesische Unternehmen Realme haben eine strategische Partnerschaft im Bereich der Smartphone-Fotografie verkündet. Laut der herausgegebenen Pressemitteilung wurde diese vier Jahre lang vorbereitet und soll eine der tiefgreifendsten Partnerschaften in der Imaging-Branche darstellen. Daher soll es bei dieser Partnerschaft nicht nur um ein Produkt gehen, sondern darum, die Kultur der Straßenfotografie auf das mobile Zeitalter auszuweiten.

Als erste Produkte der Zusammenarbeit hat Realme das GT 8 Pro und das GT 8 vorgestellt. Bei beiden Smartphones wurden die Kameras in Zusammenarbeit mit Ricoh entwickelt, auf der Rückseite ist daher der Schriftzug „Camera powered by Ricoh GR“ zu finden. Zu den speziellen Features des Realme GT 8 Pro gehört beispielsweise die Möglichkeit, Aufnahmen mit Bildwinkeln zu speichern, die den GR-Kameras mit 28mm- und 40mm-KB-Brennweite entsprechen. Um das zu erreichen, werden die Aufnahmen allerdings passend gecroppt. Die verbauten Objektive besitzen andere Brennweiten. Mit an Bord ist zudem die Snap Focus-Funktion. Diese erlaubt das Voreinstellen der Fokusdistanz, um besonders schnell auslösen zu können. Darüber hinaus gibt es fünf an die Ricoh-Kameras angepasste Farbprofile.

Die Bildaufnahme erfolgt beim Realme GT 8 Pro mittels einer 3-fach-Kamera und Brennweiten von 16mm, 22mm und 65mm (jeweils KB-äquivalent). Bei der Ultraweitwinkelkamera ist ein Chip der 1/2,88-Zoll-Klasse mit 50 Megapixel verbaut, bei der Hauptkamera ein 50-Megapixel-Sensor der 1/1,56-Zoll-Liga. Der Bildwandler der Telekamera besitzt die Größe des Sensors der Hauptkamera, er löst mit 200 Megapixel allerdings viermal höher auf. Sowohl die Haupt- als auch die Telekamera sind optisch stabilisiert, Videos kann man mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde in 4K aufzeichnen.

Eine Triple-Kamera ist auch beim Realme GT 8 verbaut, die Brennweiten fallen mit 16mm, 22mm und 80mm allerdings leicht anders aus. Teilweise kleiner und geringer aufgelöst sind zudem die Sensoren. Während die Hauptkamera mit einem 1/1,56-Zoll-Sensor mit 50 Megapixel ausgestattet ist, kommt bei der Telekamera ein nicht näher spezifiziertes Modell mit 50 Megapixel zum Einsatz. Die Ultraweitwinkelkamera speichert Fotos mit acht Megapixel, der Sensor gehört zur 1/4-Zoll-Klasse.

Im Handel werden die beiden Smartphones zunächst nur in China zu finden sein, dort liegen die Preise bei umgerechnet 480 Euro (GT 8 Pro) bzw. 350 Euro (GT 8).

Autor: dkamera.de Redaktion
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