Der gesamte Erlös kommt der persönlichen Wohltätigkeitsorganisation des Papstes zugute
Bei der 47. Leitz Photographica Auction, die am 22. November im Wiener Hotel Imperial stattfand, kam mit der Leica M-A „Papst Franziskus“ eine ganz besondere Kamera unter den Hammer. Diese wurde 2024 dem damaligen Papst Franziskus übergeben und nun für 6,5 Millionen Euro versteigert. Der Schätzpreis von 60.000 bis 70.000 Euro wurde somit in etwa verhundertfacht. Besonders erfreulich ist an dieser Stelle, dass der gesamte Erlös der persönlichen Wohltätigkeitsorganisation des Papstes zugutekommt.
Von den Serienmodellen setzt sich die Leica M-A „Papst Franziskus“ unter anderem durch eine weiße Belederung sowie goldene, weiße und schwarze Gravuren ab. Auf der Rückseite der Deckkappe befindet sich der Wahlspruch von Papst Franziskus „Miserando atque eligendo“ („Aus Barmherzigkeit erwählt“), auf der Blitzschuhabdeckung eine Gravur des Schlüssels Petri.
Das Gehäuse trägt das Staatswappen der Vatikanstadt, eine weitere Gravur A.D. MMXXIV weist auf das Jahr der Übergabe hin. Zum versteigerten Set gehören das Leica Noctilux-M 50mm F1,2 Asph. und eine eigens angefertigte Aufbewahrungsbox. Sowohl die Kamera als auch das Objektiv tragen die Seriennummer 5000000.
Zu den weiteren Highlights der 47. Leitz Photographica Auction gehörten eine Leica MP black paint (Seriennummer MP-114) und ein Ersatzexemplar der Leica M3, die 1958 von Theodor Heuss als diplomatisches Geschenk an Queen Elisabeth II. von England übergeben wurde. Während letztere für 156.000 Euro versteigert wurde, brachte die Leica MP black paint 900.000 Euro ein.