Leicht modernisiert: OM System OM-5 Mark II

20,2 Megapixel MFT-Sensor, 30 Bilder/Sek., Freihand-High-Res, 4K-Video (2160p30), IP53

OM System hat mit der OM-5 Mark II eine leicht überarbeitete Version der OM-5 vorgestellt. Die Aufnahme-Hardware der neuen DSLM ist gut bekannt, das Gehäuse und das Menü wurden jedoch überarbeitet. Letzteres entspricht nun der OM-1 (Mark II) bzw. der OM-3. Beim Gehäuse hat sich OM Digital Solutions für einen etwas tieferen Griff entschieden und eine CP-Taste für die Computational Photography-Funktionen verbaut. An den Abdichtungen nach IP53-Standard ändern sich dagegen nichts und frostsicher ist die DSLM weiterhin bis -10 °C.

Als Bildwandler kommt der von der OM-5 bekannte, 17,3 x 13,0mm große MFT-Sensor mit einer Auflösung von 20,2 Megapixel zum Einsatz. Dieser erlaubt Sensorempfindlichkeiten von ISO 64 bis ISO 25.600, zur Bildverarbeitung wird ein TruePic IX-Bildprozessor verwendet. Wer mehr Pixel benötigt, kann wie üblich zur High-Res-Aufnahme greifen und damit bis zu 80 Megapixel auflösende Fotos erzeugen. Die hochauflösende Aufnahme ist dabei wie gewohnt nicht nur mit einem Stativ möglich, dies geht auch aus der Hand. Die Bildstabilisierung erfolgt in der Kamera mit einer Kompensationsleistung von bis zu 6,5 Blendenstufen. Kommt ein OM-Objektiv mit eigenem Stabilisator zum Einsatz, liegt die kombinierte Stabilisierungsleistung bei bis zu 7,5 Blendenwerten.

Die IBIS-Einheit gleicht nicht nur Wackler aus, sondern ermöglicht auch High-Res-Aufnahmen:

Serienaufnahmen erlaubt die OM System OM-5 Mark II mit bis zu 30 Bildern pro Sekunde bei voller Auflösung. Diese Bildrate steht allerdings nur beim Einsatz des elektronischen Verschlusses sowie ohne Autofokusnachführung zur Wahl. Mit Autofokus stellen zehn Bilder pro Sekunde das Maximum dar, mit mechanischem Verschluss sechs Bilder pro Sekunde. Belichten kann man mit der DSLM von 60 Sekunden bis zu 1/32.000 Sekunde beim Einsatz des elektronischen Verschlusses, mit dem mechanischen Verschluss ist bis zu 1/4.000 Sekunde wählbar.

Auf der Oberseite der Kamera ist ganz rechts die CP-Taste zu finden:

Das Autofokussystem wurde wie der Sensor von der OM-5 übernommen und arbeitet mit der Phasendetektion sowie der Kontrastmessung. Insgesamt stehen 121 Messfelder zur Verfügung, neben der Gesichtserkennung gibt es auch eine Augenerkennung. Weitere Motiverkennungs-Funktionen fehlen, der Sternenhimmel-AF ist dagegen mit an Bord. Mit der bereits angesprochenen CP-Taste kann man bei der OM System OM-5 Mark II besonders schnell auf die Computational Photography-Features der Kamera zugreifen. Dazu gehören neben der High-Res-Aufnahme unter anderem der Live-ND-Filter (ND2 bis ND16), das Focus-Stacking und die HDR-Aufnahme.

Die Bildkontrolle erfolgt über einen OLED-Sucher mit einer Auflösung von 2,36 Millionen Subpixel und der 0,69-fachen-Vergrößerung. Das Display der OM System OM-5 misst 3,0 Zoll, verfügt über 1,04 Millionen Subpixel und lässt sich sowohl drehen als auch schwenken. Zudem unterstützt es Eingaben via Touchscreen.

Das 3,0 Zoll große Display lässt sich drehen und schwenken:

Videos zeichnet die Systemkamera in der klassischen 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde auf, im Cinema-4K-Format (4.096 x 2.160 Pixel) sind 24 Vollbilder pro Sekunde möglich. Bei Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) bietet die Kamera unter anderem einen Zeitlupenmodus mit bis zu fünffacher Zeitlupe. Ein größerer Dynamikumfang lässt sich bei Videos mit den OM-Log-Profilen erzielen, ein Tally-Light informiert über laufende Aufnahmen. Der Ton wird standardmäßig mit dem integrierten Stereomikrofon aufgenommen, externe Mikrofone lassen sich über einen klassischen 3,5-mm-Klinkenanschluss verbinden.

Das Gehäuse ist nach IP53-Standard abgedichtet:

Als weitere Schnittstellen bringt die DSLM einen 2,5mm-Klinkenanschluss, einen Micro-HDMI-Port sowie einen USB-C-Port mit. Letzterer ist neu, bietet wie bei der OM-5 jedoch nur den USB-2.0-Standard. Zur Datenspeicherung ist die Kamera mit einem SD-Slot (UHS-II) ausgerüstet, drahtlos funkt sie mit WLAN und Bluetooth.

Die OM-5 Mark II lässt sich in drei Farben erwerben:

Im Fachhandel wird die 12,5 x 8,5 x 5,2cm große und 418g schwere OM System OM-5 Mark II ab etwa Anfang Juli 2025 für eine unverbindliche Preisempfehlung von 1.299 Euro verfügbar sein. Daneben kann man die Kamera im Kit mit dem OM System 12-45mm F4 Pro sowie mit dem OM System 14-150mm F4-5,6 II für jeweils 1.699 Euro erstehen.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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