High-End-Kompaktkamera mit 60,2 Megapixel: Sony RX1R III

Vollformat-Sensor, 35mm F2-Zeiss-Objektiv, 5 Bilder/Sek. KI-Funktionen, 4K30p-Video

Fast zehn Jahre nach der Vorstellung der RX1R II hat Sony mit der DSC-RX1R III eine neue Kompaktkamera mit Vollformatsensor angekündigt. Diese besitzt den rückwärtig belichteten Kleinbild-Chip der Sony Alpha 7R V (Testbericht) mit 60,2 Megapixel (ISO 50 bis 102.400) und einen Bionz-X-Prozessor der neuesten Generation. Dank letzterem sowie einer zusätzlichen AI-Processing-Unit verfügt die Kompaktkamera über alle KI-Verarbeitungsfeatures der zuletzt vorgestellten spiegellosen Systemkameras.

Bei Menschen erkennt die Sony RX1R III neben der Position der Augen und dem Kopf auch den Körper, daraus resultiert eine besonders gute Motiverkennung. Daneben kann die Kamera Tiere (inklusive Vögeln und Insekten), Autos, Züge und Flugzeuge erfassen. Das Hybrid-AF-System verfügt des Weiteren über 693 Phasen-AF-Messfelder. Diese decken rund 78 Prozent der Sensorfläche ab.

Das Zeiss Sonnar T* besitzt im Makromodus eine Naheinstellgrenze von 20cm:

Als Objektiv kommt bei der Sony DSC-RX1R III das von den Vorgängermodellen bekannte Zeiss Sonnar T* mit 35mm Brennweite und einer Lichtstärke von F2 zum Einsatz. Die Wahl der Blende ist am Objektiv via Einstellring von F2 bis F22 möglich, ein Fokus- und ein Makro-Ring sind ebenso vorhanden. Letzterer verkürzt die Naheinstellgrenze von 30cm auf 20cm. Sollten die 35mm des Objektivs einmal nicht ausreichen, kann man sich für einen der beiden zusätzlichen Cropmodi entscheiden. Bei 50mm besitzen die Fotos rund 29 Megapixel, bei 70mm bleiben rund 15 Megapixel übrig.

Das Display ist fest verbaut, Eingaben sind via Touchscreen möglich:

Für die Belichtung ist bei der Sony DSC-RX1R III ein mechanischer Verschluss (bis zu 1/4.000 Sekunde) oder ein elektronischer Verschluss (1/8.000 Sekunde) zuständig. Serienaufnahmen sind mit bis zu fünf Bildern pro Sekunde möglich, für RAW-Dateien wird dabei eine Aufnahmeserie von 52 Fotos angegeben. Zur Bildkontrolle ist die Kamera mit einem 2,36 Millionen Subpixel auflösenden Sucher (0,7-fache Vergrößerung) sowie mit einem Display mit gleicher Auflösung ausgestattet. Das 3,0 Zoll große LCD ist fest verbaut, Eingaben lassen sich über die Touchscreen-Oberfläche vornehmen.

Videos speichert die Kompaktkamera in 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde und 10-Bit 4:2:2. In Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) lassen sich bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde aufnehmen. Für den Ton gibt es ein integriertes Stereomikrofon, ein externes Modell lässt sich via 3,5mm-Klinkenbuchse oder den Multi-Interface-Schuh anschließen. Zu den weiteren Schnittstellen gehören ein USB-C-Port und ein Micro-HDMI-Ausgang. WLAN und Bluetooth sind natürlich ebenso mit an Bord.

Die Kabelschnittstellen der Sony RX1R III liegen an der linken Seite:

Für die Stromversorgung nutzt Sony den bekannten NP-FW50-Akku, die Aufnahmen landen auf einer SD-Karte. Zu den Aufnahmeprogrammen gehören die PSAM-Programme sowie drei Custom-Modi, zu den zwölf integrierten Creative Looks zählen auch zwei Looks mit nostalgischem Ausdruck sowie für lebendigere Bilder.

Beim Gehäuse hat sich Sony für eine Magnesiumlegierung entschieden:

Das 11,3 x 6,8 x 8,8cm große Gehäuse der Sony DSC-RX1R III besteht aus einer stabilen Magnesiumlegierung und bringt 498g auf die Waage. Den Fachhandel wird die Kamera noch diesen Monat für 4.899 Euro (UVP) erreichen. Als Zubehör lassen sich der Daumengriff TG-2 (280,00 Euro), die Kameratasche LCS-RXL (180,00 Euro) und die Gegenlichtblende LHP-1 (aktuell kein Preis bekannt) erwerben.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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