Firmware 2.00 für die Nikon Z f erschienen

Unter anderem mit neuer Vogelerkennung sowie Verbesserungen beim manuellen Fokussieren

Nikon hat für seine Retrokamera Z f ein großes Firmware-Update auf Version 2.00 veröffentlicht. Die neue Firmware-Version erweitert die Featureliste der spiegellosen Vollformatkamera unter anderem um die spezielle Motiverkennung für Vögel. Diese war bislang bei der automatischen Erkennung bzw. der Tiererkennung „integriert“. Die neue Umsetzung der Vogelerkennung sollte für bessere Ergebnisse beim Aufnehmen (Fotos sowie Videos) von Vögeln sorgen.

Nachgerüstet wird durch die Firmware 2.00 zudem die Unterstützung der Nikon Imaging Cloud. Diese erlaubt das automatisierte Hochladen der Fotos in die Cloud sowie das Herunterladen von speziellen Bildstilen. Das Übertragen der Aufnahmen erfolgt per WLAN, in der Cloud lässt sich eine unbegrenzte Menge von Fotos für 30 Tage sichern. Des Weiteren ist es möglich, Bilder von der Nikon Imaging Cloud zu anderen Cloudanbietern zu übertragen.

Neu ist bei der Nikon Z f nach dem Aufspielen der Firmware 2.00 auch der „Hochauflösende Digitalzoom“. Dieser ermöglicht bei Videoaufnahmen das Ausnutzen der vollen Sensorauflösung für einen verlustfreien Digitalzoom. In Full-HD soll die reale Brennweite damit laut Nikon um den Faktor zwei verlängert werden können. Freuen können sich auch Nutzer des manuellen Fokus. Die während der manuellen Fokussierung angezeigte Entfernungsskala enthält nach dem Update einen Abstandswert und die Vergrößerung der Live-View-Anzeige geht bis 400 Prozent. Des Weiteren kann die vergrößerte Ansicht durch einen halben Druck auf den Auslöser beendet werden.

Die weiteren Verbesserungen und Fehlerbehebungen lassen sich bei Nikon einsehen.

Zum Download der Firmware 2.00 bei Nikon

Wichtig: Bitte achten Sie bei jedem Firmware-Update darauf, dass der Akku für den Update-Vorgang vollständig geladen ist, oder verwenden Sie dafür das Netzteil. Gehen Sie beim Firmware-Update unbedingt genau nach der jeweiligen Anleitung des Herstellers für das Firmware-Update vor. Sollte ein Fehler während des Einspielens der neuen Firmware auftreten und die Digitalkamera dann nicht mehr funktionstüchtig sein, übernimmt der Hersteller (auch wenn Sie alle Regeln befolgt haben) evtl. keine Verantwortung und leistet in der Regel auch keinen (kostenlosen) Ersatz bzw. keine kostenfreie Reparatur. Allgemein gilt dies für Firmware-Updates herstellerübergreifend, auch wenn diese zur öffentlichen Verfügung stehen. Wer ein Firmware-Update nicht selbst durchführen will, kann den Update-Service von einem Händler oder einer autorisierten Servicestelle des jeweiligen Herstellers durchführen lassen.

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Autor: dkamera.de Redaktion
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