Drei 360-Grad-Actionkameras im Vergleich (Teil 2)

Teil 2 von 3: Insta360 X5 vs. DJI Osmo 360 vs. GoPro Max (2025)

Nachdem wir uns im ersten Teil dieses Vergleichstests der Insta360 X5, der DJI Osmo 360 und der GoPro Max (2025) mit den technischen Daten beschäftigt hatten, nehmen wir im zweiten Teil die Bedienung und die Software-Lösungen unter die Lupe.

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Bei der Bedienung unterscheiden sich die allermeisten Actionkameras nur geringfügig. Eingaben erfolgen nur über wenige Tasten sowie ein Touchscreen. Alle drei Kameras in diesem Vergleich sind jeweils mit einer Power-Taste sowie einer Modus-Taste zum Wechseln des Aufnahmemodus ausgestattet. Die DJI Osmo 360 und die Insta360 X5 verfügen über eine zusätzliche Taste, die weitere Eingaben ermöglicht.

Das 2,29 Zoll große Display der Insta360 X5 ist vertikal statt horizontal ausgerichtet:

DJI setzt bei der Osmo 360 auf ein 2,0 Zoll messendes OLED-Panel:

Das Display der GoPro Max (2025) fällt mit 1,69 Zoll am kleinsten aus:

Da die allermeisten Eingaben per Touchscreen erfolgen, ergeben sich in der Praxis aber nur recht geringe Unterschiede. Die Touchdisplays bedienen sich allerdings nicht gleich, Eingaben fallen bei der Insta360 X5 und der DJI Osmo 360 aufgrund der größeren Displays komfortabler aus. Bei der GoPro Max (2025) ist das Display nicht nur am kleinsten, die Touchtasten besitzen ebenso die kleinsten Abmessungen. Das wirkt sich direkt auf den Bedienkomfort aus.

Das Menü der Insta360 X5 ist übersichtlich und gut zu bedienen:

Zu den Optionen gehören unter anderem die wichtigsten Belichtungsparameter:

Das Hauptmenü der Insta360 X5 bietet zahlreiche Einstellungen:

Ob man nun das Hochkant-Display der X5 oder das klassische vertikale Display der Osmo 360 bevorzugt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Wir sehen bei 360-Grad-Aufnahmen das Display der X5 vorne, bei klassischen Videos das Display der Osmo 360.

Das Aufnahmemodi-Menü und das Hauptmenü der Osmo 360:

Natürlich lassen sich auch bei der Kamera von DJI einige manuelle Einstellungen vornehmen:

Das Design der Menüs ist jeweils von den klassischen Actionkameras der Unternehmen bekannt, natürlich finden sich bei den 360-Grad-Kameras aber einige für 360-Grad-Aufnahmen spezifische Optionen. Dazu gehört unter anderem das Umschalten zwischen beiden Linsen beim Einzelobjektiv-Betrieb.

Das Menü der GoPro Max (2025) und ein Teil der ProTune-Optionen:

Natürlich verfügt die Kamera auch über ein Hauptmenü mit diversen Einstellungsmöglichkeiten:

Alle drei Kameras erlauben die automatische sowie die manuelle Belichtung. Alle relevanten Parameter wie die Helligkeit, den Kontrast oder auch den ISO-Wert kann man dabei einstellen. Bei der Insta360 X5 und der DJI Osmo 360 geht dies jedoch schneller und komfortabler als bei der GoPro Max (2025). Für allgemeine Einstellungen bringen die Kameras jeweils ein Hauptmenü mit. Hier sind generelle Optionen (Codec, Bitrate, …) veränderbar.

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Steuern lassen sich alle drei Actionkameras aber nicht nur über das Gehäuse, sondern auch aus der Ferne. Bei der Insta360 X5 und der DJI Osmo 360 geht dies per Sprachsteuerung und per Gestensteuern, bei der GoPro Max (2025) nur per Sprache. Bei der GoPro-Kamera kann man sich allerdings auch für die deutsche Sprache entscheiden, bei den anderen beiden Kameras nur für Englisch. Via Sprache lassen sich die wichtigsten Einstellungen vornehmen, per Geste kann man nur Fotos aufnehmen und Videos starten/stoppen. Eine weitere Möglichkeit zur Fernsteuerung stellen zudem die jeweils erhältlichen Fernbedienungen dar.

Insta360 X5

DJI Osmo 360

GoPro Max (2025)

Take a Photo

Take Photo

GoPro Aufnahme starten

Start Recording

Start Recording

GoPro Aufnahme beenden

Stop Recording

Stop Recording

GoPro Foto machen

Mark That

Shut Down

GoPro Serienaufnahme machen

Shutdown Camera

 

GoPro Zeitraffer starten

 

 

GoPro Zeitraffer stoppen

 

 

GoPro HiLight

 

 

GoPro ausschalten

 

 

GoPro Foto-Modus

 

 

GoPro Video-Modus

 

 

GoPro Zeitraffer-Modus

Wesentlich mehr Optionen bieten jeweils die Apps. Diese stehen für Android sowie iOS zur Verfügung, wobei nur die Apps von GoPro und Insta360 in beiden offiziellen App-Stores heruntergeladen werden können. Die DJI-Mimo-App muss man in der Android-Version über die Webseite von DJI beziehen. Das ist weniger komfortabel und für Anfänger suboptimal. Updates sind zudem etwas aufwändiger. In der Praxis sollte man dies allerdings nicht überbewerten.

Kurzer Überblick über die Insta360-App und deren Funktionen:

Alle drei Apps kann man gut bedienen, sie bieten alle wichtigen Aufnahme-Einstellungen und erlauben die für 360-Grad-Aufnahmen notwendigen Bearbeitungen. Dazu gehören die Wahl des Bildausschnitts („Reframing“), die Stabilisierung oder das Entzerren. Nur damit lassen sich die Aufnahmen sinnvoll in klassische Videos „integrieren“. Zudem bieten alle Apps nicht nur grundlegende Helligkeits-, Kontrast- oder Farbbearbeitungen, sondern zusätzlich auch Filter. Besitzer der X5 können sich zudem für das Tracking einer Person entscheiden oder die Kamera immer nach vorne blicken lassen.

Kurzer Überblick über die DJI Mimo-App und deren Funktionen:

Natürlich gibt es darüber hinaus auch Optionen für den Export der Dateien. Bei der X5 und der Osmo 360 geht dies allerdings nur bis 4K-Auflösung. In puncto Stabilität hat uns im Test die Quik-App von GoPro am besten gefallen, die App von Insta360 verlor mit Abstand am häufigsten die Verbindung. Ob das nun an unserem Testgerät (Google Pixel 8 Pro) liegt oder ob es sich um ein allgemeines Problem handelt, können wir an dieser Stelle nicht sagen.

Kurzer Überblick über die Quik-App und deren Funktionen:

Wer größere Projekte umsetzen möchte und umfangreiche Bearbeitungen vornehmen will, wird mit einer App für Mobilgeräte aus unserer Sicht allerdings nicht glücklich werden. Das wissen auch die Hersteller – zumindest Insta360 und DJI.

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Beide Unternehmen bieten Desktop-Softwarelösungen an, die umfangreiche Bearbeitungen vereinfachen. GoPro hat seine Desktop-Software dagegen Ende 2024 eingestellt. Das sehen wir eindeutig als Nachteil.

Kurzer Überblick über die Insta360-Studio-Software:

Beim Vergleich der Desktop-Software von Insta360 und DJI fällt auf, dass die Programme sehr ähnlich aufgebaut sind und eine längere Liste von Funktionen bieten. Noch mehr davon, wie das Tracking von Personen, finden sich allerdings bei Insta360 Studio. Dass Insta360 Studio bereits länger erhältlich und ausgereifter als DJI Studio ist, merkt man auch sofort.

Kurzer Überblick über die DJI-Studio-Software:

Die Software von DJI, die wir als Beta-Version getestet haben, weist einige Fehler auf (u. a. funktioniert die Auswahl des Ausschnitts nicht richtig) und ist instabiler. Da wir davon ausgehen, dass die finale Version stabiler sein wird, sollte man diesen Kritikpunkt jedoch nicht überbewerten.

Im dritten Teil dieses Vergleichs gehen wir unter anderem auf die Bildqualität sowie die Akkulaufzeiten der 360-Grad-Kameras ein.

Autor: dkamera.de Redaktion
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