Die DJI Osmo Action 6 erhält die 8K-Aufnahme per Firmware

Videos lassen sich dadurch mit bis zu 7.680 x 4.320 und 30 Vollbildern/Sek. aufzeichnen

DJI hat für seine neueste Actionkamera Osmo Action 6 eine neue Firmware veröffentlicht. Die Version 01.02.05.21 bringt als wichtigste Neuerung die 8K-Videoaufnahme mit. Diese ist mit der Actionkamera nach dem Aufspielen des Updates mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde im 16:9-Format möglich. Die Aufnahme erfolgt mit 7.680 x 4.320 Pixel, als Bildstabilisierungsmodi stehen „RockSteady“ sowie „RockSteady+“ zur Verfügung und als Sichtfeld-Optionen „Standard“, „Natürlich Weit“ sowie „Weit“.

Wer sich für 8K-Videos entscheidet, muss auf die Einstellungen „Filmlook“ sowie „Qualitätspriorität“ verzichten und kann maximal ISO 6.400 (D-Log M) bzw. 12.800 (normales Farbprofil) einstellen. Das Herunterladen von 8K-Aufnahmen ist via DJI Mimo-App aktuell nur bei iPhones ab dem Modell 15 Pro möglich, per microSD-Karte oder USB-C kann man diese aber natürlich auf einen Computer kopieren.

Daneben bringt das Firmware-Update noch weitere neue Features mit. Dazu gehören der Upload der Aufnahmen auf unterschiedliche Cloud-Plattformen (u. a. Google Drive), neue Farb-Presets und eine bessere Bildqualität bei der Option „Qualitätspriorität“. Darüber hinaus kann man mittels der QS-Taste nun auch den Bildschirm abschalten sowie zoomen und ein Focus-Peaking beim Einsatz der Macro-Linse nutzen. Neu sind auch mehrere Seitenverhältnis-Optionen beim Einsatz der Macro- und der FOV-Boost-Linse sowie die Gestensteuerung beim Verwenden der Kamera als Webcam und beim Live-Streaming.

Alle Änderungen der Firmware lassen sich auf der Webseite von DJI einsehen. Das Update erfolgt wie üblich per App.

Wichtig: Bitte achten Sie bei jedem Firmware-Update darauf, dass der Akku für den Update-Vorgang vollständig geladen ist, oder verwenden Sie dafür das Netzteil. Gehen Sie beim Firmware-Update unbedingt genau nach der jeweiligen Anleitung des Herstellers für das Firmware-Update vor. Sollte ein Fehler während des Einspielens der neuen Firmware auftreten und die Digitalkamera dann nicht mehr funktionstüchtig sein, übernimmt der Hersteller (auch wenn Sie alle Regeln befolgt haben) evtl. keine Verantwortung und leistet in der Regel auch keinen (kostenlosen) Ersatz bzw. keine kostenfreie Reparatur. Allgemein gilt dies für Firmware-Updates herstellerübergreifend, auch wenn diese zur öffentlichen Verfügung stehen. Wer ein Firmware-Update nicht selbst durchführen will, kann den Update-Service von einem Händler oder einer autorisierten Servicestelle des jeweiligen Herstellers durchführen lassen.

Autor: dkamera.de Redaktion
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