Das Viltrox AF 16mm F1,8 L ist ein lichtstarkes Ultraweitwinkel mit robustem Gehäuse
Vor rund vier Monaten hatte die L-Mount-Allianz verkündet, dass Viltrox das zehnte Mitglied der Partnerschaft geworden ist. Nun hat Viltrox mit dem AF 16mm F1,8 L das erste Objektiv mit dem L-Bajonett vorgestellt. Um eine komplette Neuentwicklung handelt es sich dabei allerdings nicht, das Objektiv kann schon länger mit dem E-Bajonett von Sony sowie dem Z-Bajonett von Nikon erworben werden.
Die Spezifikationen der Ultraweitwinkeloptik sind daher gut bekannt. Beim optischen Aufbau kommen 15 Linsen in zwölf Gruppen zum Einsatz, vier ED- und drei asphärische Linsen sorgen für geringe Abbildungsfehler. Für die Fokussierung greift Viltrox auf einen STM-Motor zurück. Dieser soll schnelle und leise Fokusveränderungen ermöglichen. An der Naheinstellgrenze von 10cm erreicht die Festbrennweite einen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:10. Die Blende des Viltrox AF 16mm F1,8 L kann man auf bis zu F22 schließen, hier setzt Viltrox auf neun Lamellen.
Das Objektiv möchte aber nicht nur mit einer hohen Bildqualität überzeugen, beim abgedichteten Gehäuse handelt es sich um eine robuste Konstruktion aus einer Magnesiumlegierung. Eingaben kann man nicht nur mittels eines Fokusrings vornehmen, es gibt auch einen Blendenring (mit Clicks oder ohne) sowie zwei Fn-Tasten. Daneben verfügt die Festbrennweite über einen USB-C-Port, der unter anderem das Aufspielen von Firmware-Updates ermöglicht. Die wichtigsten Aufnahme-Informationen lassen sich per 0,96 Zoll großem Display direkt am Objektiv ablesen.
Im Fachhandel wird das Viltrox AF 16mm F1,8 L aktuell für einen Preis von 599,00 Euro angeboten, das Auslieferungsdatum steht noch nicht fest.