Sehr leichte Festbrennweite für APS-C-Kameras mit Canon RF-, FujiFilm X- und Sony E-Bajonett
Mit dem 15mm F1,4 DC Contemporary hat Sigma eine neue Festbrennweite für Kameras mit einem Bildwandler in APS-C-Größe vorgestellt. Der Bildwinkel entspricht umgerechnet auf Kleinbild einem 22,5 bis 24mm-Objektiv (abhängig von der genauen Sensorgröße), die hohe Lichtstärke von F1,4 erlaubt Einsätze auch bei schlechten Lichtverhältnissen. Besonders deutlich werden die Vorteile der neuen Optik beim Vergleich mit dem Vorgängermodell Sigma 16mm F1,4 DC DN Contemporary: Dieses ist fast doppelt so schwer (405g statt 220g) und wesentlich größer (7,2 x 9,2cm vs. 6,4 x 6,5cm).
Hinsichtlich der Bildqualität will Sigma trotzdem keine Kompromisse eingegangen sein. Daher soll das Sigma 15mm F1,4 DC Contemporary mit einer hohen Randschärfe sowie geringen chromatischen Aberrationen überzeugen können. Möglich ist das durch einen fortschrittlichen optischen Aufbau mit 13 Linsen in elf Gruppen. Drei asphärische Elemente, drei SLD-Linsen und eine FLD-Linse korrigieren Abbildungsfehler.
Die Blende kann von F1,4 auf bis zu F16 geschlossen werden, durch neun Lamellen lässt sich eine runde Blendenöffnung erzielen. Für die Fokussierung nutzt Sigma einen Schrittmotor, eine leichte Fokuslinse soll schnelle Veränderungen ermöglichen. Als Naheinstellgrenze gibt Sigma für die Festbrennweite 17,7cm an, der maximale Abbildungsmaßstab liegt bei 1:7,9.
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Zu den Bedienelementen des Sigma 15mm F1,4 DC Contemporary gehört nicht nur ein Fokusring, die Blende lässt sich bei der Version mit dem E-Bajonett und dem X-Bajonett ebenso direkt am Gehäuse verändern. Die Version mit dem RF-Bajonett ist dagegen mit einem Steuerring ausgestattet. Dessen Funktion kann man über das Kameramenü anpassen.
Natürlich muss man bei der Festbrennweite auf Abdichtungen nicht verzichten, die Frontlinse ist zudem mit einer wasser- und ölabweisenden Beschichtung versehen. Zur Montage von Filtern gibt es ein 58mm messendes Gewinde. Den Fachhandel wird das Sigma 15mm F1,4 DC Contemporary bereits im März erreichen, als unverbindliche Preisempfehlung gibt Sigma 499,00 Euro an.