Das neue Objektiv ist das erste Noctilux-Modell mit einer Brennweite von 35mm
Pünktlich zum 60. Jubiläum der Noctilux-Serie hat Leica die berühmte Objektivreihe um ein Modell mit 35mm erweitert. Neben Modellen mit 50mm und 75mm kann daher nun auch ein Reportage-Objektiv mit Blende F1,2 vom Wetzlarer Hersteller erstanden werden. Das Noctilux-M 35mm F1,2 Asph. bringt trotz seiner sehr hohen Lichtstärke, die es unter anderem für Aufnahmen bei wenig Licht prädestiniert, lediglich 416g auf die Waage. Die Abmessungen von 5,0 x 6,5cm sind ebenso vergleichsweise klein.
Möglich ist das kompakte Design durch einen optischen Aufbau von nur zehn Linsen in fünf Gruppen. Drei asphärische Linsen, die unter Einsatz der innovativen Precision Glass Molding (PGM) Technologie hergestellt wurden, und ein Floating-Element sollen für eine ansprechende Bildqualität bei allen Aufnahme-Entfernungen sorgen.
Fokussieren lässt sich mit dem Leica Noctilux-M 35mm F1,2 Asph. ab einer Distanz von 50cm, der maximale Abbildungsmaßstab liegt bei 1:11,6. Wer den Messsucher zum Scharfstellen verwendet, kann wie üblich ab einer Motiventfernung von 70cm fokussieren. Bei der Blendenkonstruktion hat sich Leica für elf Blendenlamellen entschieden, schließen kann man die Öffnung in halben Stufen auf bis zu F16.
Das Gehäuse des Leica Noctilux-M 35mm F1,2 Asph. wird natürlich aus Metall gefertigt, für Filter steht ein 49mm messendes Gewinde zur Verfügung. Die Gegenlichtblende kann ausgezogen werden, das Montieren oder Demontieren fällt daher weg. Das Noctilux-M 35mm F1.2 Asph. ist ab sofort im Fachhandel sowie direkt bei Leica erhältlich und besitzt eine unverbindliche Preisempfehlung von 8.950 Euro.