Neues APS-C-Objektiv: Viltrox AF 25mm F1,7

Das Autofokusobjektiv kann mit dem E-, X- und Z-Bajonett erworben werden

Viltrox hat mit dem AF 25mm F1,7 ein weiteres Objektiv für spiegellose Systemkameras mit einem Bildwandler in APS-C-Größe angekündigt. Wegen des APS-C-Crops entspricht der Bildwinkel in etwa einem Objektiv mit 38mm, die Festbrennweite zählt damit zu den Weitwinkelobjektiven. Dank der hohen Lichtstärke von F1,7 eignet sich das Viltrox AF 25mm F1,7 für Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen, Motive lassen sich zudem sehr gut freistellen. Die Wahl der Blende erfolgt über die Kamera, schließen kann man die Irisblende mit neun Lamellen auf bis zu F16.

Beim optischen Aufbau kommen zwölf Linsen in zehn Gruppen zum Einsatz, fünf Linsen verfügen dabei über besondere Eigenschaften. Zum einen handelt es sich um zwei asphärische Elemente, bei zwei Linsen wird Glas mit einem hohen Brechungsindex verwendet und eine Linse besteht aus ED-Glas. Damit der Kontrast auch bei schräg einfallendem Licht hoch bleibt, ist auf den Linsen die HD-Nano-Vergütung aufgebracht.

Das Objektiv in der Version mit dem E-Bajonett an einer APS-C-Kamera von Sony:

Als Autofokusmotor kommt beim Viltrox AF 25mm F1,7 ein Schrittmotor zum Einsatz, dieser soll bei Fotos und Videos mit schnellen und leisen Fokusänderungen überzeugen können. Das Focus Breathing wurde laut Viltrox zudem minimiert, um während Videoaufnahmen störende Veränderungen des Bildausschnitts zu verhindern. Die Naheinstellgrenze der Festbrennweite liegt bei 30cm, der maximale Abbildungsmaßstab wird mit 1:9,1 angegeben.

Der USB-C-Port am Bajonett erlaubt das Aufspielen einer neuen Firmware:

Das nur 6,4 x 5,4cm große Viltrox AF 25mm F1,7 bringt 180g auf die Waage und ist mit einem 52mm messenden Filtergewinde ausgestattet. Firmware-Updates sind mittels eines USB-C-Ports am Bajonett möglich. Im Fachhandel kann die Festbrennweite aktuell für 169,00 Euro mit dem E-Bajonett von Sony, dem X-Bajonett von FujiFilm sowie dem Z-Bajonett von Nikon erworben werden. Sie gehört damit zu den günstigsten Objektiven, die sich mit einem Autofokusmotor erstehen lassen.

Autor: dkamera.de Redaktion
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