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ist eine Weiterentwicklung der Nikon Coolpix S6600 (Testbericht). Im Vergleich zu dieser wurde sie aber noch weiter für die Aufnahme von Selbstporträts optimiert. Dies kann man am extra Auslöser auf der Vorderseite und dem drehbaren Touch-Display erkennen, das in jeder Situation die Bildkontrolle erlaubt.
Das Kameragehäuse der S6900 fällt mit drei Zentimeter Tiefe kompakt aus. Für eine Digitalkamera mit nicht fest verbautem Display ist dies eine reife Leistung, denn das LCD nimmt hier natürlich deutlich mehr Platz als ein fest verbautes Display ein. In der Hand liegt die Digitalkamera nur befriedigend. Es gibt keine Gummierungen oder Griffunterstützungen, die Kunstoffoberfläche ist glatt. Da die Kamera mit 177g leicht ausfällt, kann man sie aber trotzdem noch einigermaßen akzeptabel festhalten.
Auf der Rückseite der Nikon Coolpix S6900 gibt es keine Tasten:
fast vergeblich. Auf der Oberseite kann man die WLAN-Verbindung aktivieren, die Kamera ein- und ausschalten, auslösen sowie zoomen und Videos starten. Alle anderen Tasten wurden zugunsten eines großen Displays eingespart. Da aber natürlich weitere Tasten zum Bedienen der Kamera notwendig sind, werden diese als Touchtasten auf dem Display angeboten. Dies mag für viele Nutzer sicherlich ungewohnt sein, wer ein Smartphone besitzt, kann sich daran aber schnell gewöhnen. Die Touchtasten fallen relativ groß aus und sind gut zu drücken. Per Touch kann man beispielsweise den Fokuspunkt bestimmen und im Wiedergabemodus navigieren. Dabei werden auch Multitouch-Gesten unterstützt.
Fast alle Einstellungen müssen per Touch über das Display erfolgen:
hat eine Automatik, eine Motivautomatik, einen Smart-Porträtmodus, 17 Motivprogramme („Panorama“, „Nachtaufnahme“, „Gegenlicht“, …) und einen Glamourmodus zu bieten. Hier kann man unter anderem die Haut-Weichzeichnung konfigurieren und einen Pudereffekt hinzufügen. Kreativeffekte gibt es zwölf an der Zahl. So kann man einen Spielzeugkamera-Effekt erzeugen, die Aufnahmen mit „poppigen“ Farben versehen oder einen Spiegeleffekt einstellen.
Mit dem Frontauslöser lassen sich "Selfies" besonders komfortabel aufnehmen:
ist sie wieder vorhanden. Wer die Steuerung aktiviert hat, muss seine Handfläche von der Bildmitte (nachdem die Hand von der Kamera erkannt wurde) in die rechte oder linke obere Bildecke führen. Hier befinden sich Symbole zur Bild- oder Videoaufnahme. Sobald die Hand ein Symbol auf dem Display erreicht hat, startet ein drei sekündiger Selbstauslöser und es wird ein Bild oder Video aufgenommen. Im Test funktionierte dies zwar nicht ganz fehlerfrei, aber insgesamt doch recht gut. Ob man diese Funktion wirklich benötigt, ist allerdings eine andere Frage.
mit dem Einzel-AF oder der kontinuierlichen Scharfstellung möglich. Bei der Messfeldvorwahl wird ein Porträt-Autofokus, eine Motivverfolgung, eine AF-Zielsuche und ein mittiges Messfeld angeboten. Über das Touchscreen kann man den Fokuspunkt zudem per Tippen wählen. Im Nahaufnahmemodus lässt sich ab etwa zwei Zentimeter Objektentfernung scharfstellen.
Zum Ändern der Belichtungskorrektur wischt man über oder tippt man auf das Display:
Bei der Belichtung kann man sich für eine Korrektur um minus bis plus zwei Stufen entscheiden. Mangels manuellem Belichtungsprogramm oder Zeitvorwahl lässt sich die Verschlusszeit allerdings nicht direkt beeinflussen. Auch die Messmethode kann leider nicht verändert werden.
. Dies liegt aber nicht an der nur mittelmäßigen, aber ganz akzeptablen Auflösung von 460.00 Subpixel, oder den ebenfalls nur mittelmäßigen Einblickwinkeln. Der große Vorteil des LCDs ist natürlich dessen Klapp- und Drehmechanismus. So ist die Bildkontrolle aus jeder Position möglich. Die kapazitive Touchoberfläche des LCDs reagiert präzise, bei einer stark auf die Touchoberfläche optimierten Kamera ist dies allerdings auch nötig.
Videos lassen sich in Full-HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) festhalten:
mit 30 Voll- oder 60 Halbbildern pro Sekunde in Full-HD-Auflösung. Dies entspricht 1.920 x 1.080 Pixel und ist aktuell der gängige Standard. Die Bildqualität der Videos ist akzeptabel bis gut, zoomen kann man während der Aufnahme relativ sanft. Der Autofokus stellt etwas gemächlich scharf, fokussiert letztendlich aber präzise. Die Tonqualität des integrierten Stereomikrofons kann als „ok“ bezeichnet werden. Für ein Video zwischendurch kann man die S6900 also auf alle Fälle nutzen. Unsere drei Beispielvideos vermitteln ihnen einen guten Eindruck von den Videoqualitäten der Digitalkamera.
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