12.12.2024 - 08:06

Vorerst nur in den USA: Canon stellt den „Cropping Guide“ vor

Kostenpflichtige Funktion für drei APS-C-Kameras (EOS R7, EOS R10 und EOS R50)

Kostenpflichtige Funktionen für Kameras gab es in der Vergangenheit immer mal wieder. Während dazu früher vor allem Videofunktionen oder auch mal Apps gezählt haben, scheint nun ein neuer Trend gestartet zu sein: kostenpflichtige Aufnahmehilfen in Form von Gitterlinien für spezielle Aufnahmesituationen. Den Anfang hatte zunächst Sony gemacht, darauf folgte Panasonic. Nun bietet auch Canon eine entsprechende Funktion an, die vorerst auf die USA begrenzt ist.

Bezeichnet wird die neue Funktion als „Cropping Guide“. Laut Canon vereinfacht die Funktion das Ablichten von vielen Personen mit identischem Aufnahmezweck, da diese mit Hilfe der Linien optimal im Bild positioniert werden können und aufwendigere Nachbearbeitungen wegfallen. Als Beispiele für die zeitsparende Anwendung des „Cropping Guide“ nennt Canon Schulfotos oder Sportveranstaltungen. Bilder sollen dabei horizontal sowie vertikal aufgenommen werden können, grundsätzlich lässt sich aus unterschiedlichen Linien für unterschiedliche Zwecke wählen.

Die Canon EOS R7 gehört zu den drei Kameras, die die neue Funktion zunächst unterstützen:

Wer den neuen „Cropping Guide“ nutzen möchte, muss jedoch einige Dinge beachten: Zum einen ist das Update wie erwähnt kostenpflichtig und schlägt mit 120 US-Dollar zu Buche. Zum anderen steht die neue Funktion zunächst nur für die drei APS-C-Modelle Canon EOS R7, Canon EOS R10 und Canon EOS R50 zur Verfügung. Darüber hinaus ist die Kamera für das Nachrüsten der Funktion an ein Service-Center von Canon zu schicken, ein reines Software-Update der Firmware wird nicht angeboten.

Auf der deutschen Canon-Seite haben wir die neue Funktion bislang noch nicht finden können, die Beschränkung auf den US-amerikanischen Markt hatte allerdings auch schon Sony bei seinen Gridlines gewählt. Entweder scheint die Funktion in anderen Ländern nicht benötigt zu werden oder die Hersteller warten noch ab, wie gut sich die Nachfrage danach entwickelt.

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Autor: dkamera.de Redaktion