09.09.2026 - 09:37

OM System stellt die PEN vor

20,2 Megapixel MFT-Sensor, 30 Bilder/Sek., High-Res-Foto, 4K-Video (2160p30), IPX1-Schutz

OM System bringt mit der PEN eine neue Kamera auf den Markt. Das erste PEN-Modell mit OM System-Schriftzug positioniert sich mit ihrer Ausstattung oberhalb der PEN E-P7, da es unter anderem ein gegen Staub sowie Spritzwasser geschütztes Gehäuse sowie einen Sucher mitbringt. Im Gegensatz zu den höherklassigen OM-Modellen (OM-1 II und OM-3) fehlen allerdings ebenso einige Ausstattungsmerkmale. Als Bildwandler kommt ein 20,2 Megapixel auflösender Micro Four Thirds-Sensor (17,3 x 13,0mm) zum Einsatz. Dieser ist natürlich auch für die Bildstabilisierung in fünf Achsen zuständig und kann Bewegungen um bis zu 5,5 Blendenstufen ausgleichen.

Die Fokussierung übernimmt ein Hybrid-AF mit 121 Phasen-AF-Messfeldern, als erste Kamera der PEN-Serie ist bei der OM System PEN die Motiverkennung von Menschen und Tieren an Bord. Diese erlaubt unter anderem der TruePic IX-Bildprozessor, der auch die Serienbildfunktion der Kamera auf bis zu 30 Bilder pro Sekunde beschleunigt. Beim Einsatz der ProCapture-Funktion sind dabei bis zu 12 Bilder vor dem Drücken des Auslösers möglich. Hierfür ist natürlich der elektronische Verschluss zu aktivieren, mit dem die DSLM vollkommen lautlos arbeitet.

Der Bildwandler wird natürlich auch zur Stabilisierung verwendet:

Vorhanden sind bei der Kamera wie üblich auch zahlreiche „Computational Photography“-Funktionen. Dazu gehören unter anderem die Highres-Aufnahme für Bilder mit bis zu 80 Megapixel, der Live-ND-Filter oder der Live-Composite-Modus. Das kamerainterne Focus-Stacking und Focus-Bracketing werden ebenso unterstützt. Daneben steht das Thema Farbkontrolle im Fokus. Zu diesem Zweck besitzt die OM System PEN das unter anderem von der OM-3 bekannte Creative Dial und diverse Farboptionen. Zwölf Farben kann man jeweils in elf Stufen anpassen, es gibt eine Highlight & Shadow Control-Einstellung und auch Parameter für die Vignettierung oder Filmkörnung. Dadurch lassen sich eigene Bildstile kreieren. Daneben bringt die PEN 16 Art-Filter mit.

Die Oberseite der spiegellosen Systemkamera:

Videos kann die OM System PEN mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde in 4K-Auflösung speichern, in Full-HD sind bis zu 120 Vollbilder pro Sekunde möglich. Neben S&Q-Funktionen für Zeitlupen und Zeitraffer verfügt die Kamera über Optionen für ein flaches Bildprofil und ein Tally-Licht signalisiert laufende Aufnahmen. Den Ton kann man mittels des integrierten Stereomikrofons aufzeichnen oder ein externes Mikrofon nutzen.

Das Display lässt sich drehen und schwenken:

Bei der Bildkontrolle steht Besitzern der OM System PEN ein Display und ein elektronischer Sucher zur Verfügung. Das Display lässt sich drehen und schwenken, beim 3,0 Zoll messenden Panel handelt es sich um ein 1,04 Millionen Subpixel auflösendes LCD. Beim Sucher wird ein OLED mit 2,36 Millionen Subpixel genutzt.

Das 12,6 x 7,5 x 4,3cm große Gehäuse der OM System PEN wird aus Kunststoff gefertigt und bringt inklusive SD-Speicherkarte sowie BLS-7-Akku 393g auf die Waage. Es ist im Retro-Design gehalten und verfügt als erstes Modell der PEN-Serie über einen Spritzwasserschutz nach IPX1-Standard. Staub kann durch zahlreiche Dichtungen ebenfalls nicht ins Innere eindringen.

Dank IPX1-Schutzklasse sind Staub und Spritzwasser kein Problem:

Die OM System PEN wird ab dem 01. Oktober 2026 für einen Preis von 999,00 Euro in den Farben Schwarz und Silber im Fachhandel erworben werden können. Zusammen mit dem neuen Kitobjektiv M. Zuiko Digital 14-42mm F3,5-5,6 III liegt die UVP bei 1.099 Euro.

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Autor: dkamera.de Redaktion