23.09.2025 - 14:00

Modulare Actionkamera: DJI Osmo Nano

35 Megapixel Foto, 4K120p-Video, Vision Dock mit OLED-Panel, 64GB oder 128GB Speicher

DJI hat mit der Osmo Nano eine neue, besonders kompakte Actionkamera präsentiert. Wie bei der Osmo Action 2 greift DJI dabei auf das Konzept des modularen Aufbaus zurück. Die Osmo Nano ist für die Bildaufzeichnung zuständig, das sogenannte Vision Dock erlaubt die Bildkontrolle sowie die Bedienung per Touchscreen und sorgt für zusätzlichen Batteriespeicher. Dadurch kann die Osmo Nano nur 5,7 x 2,9 x 2,8cm groß sein und auch nur 52g wiegen. Zum Vergleich: Die Osmo Action 5 Pro misst 7,1 x 4,4 x 3,8cm und bringt mit 145g fast dreimal so viel auf die Waage.

Zur Bildaufnahme kommt bei der DJI Osmo Nano ein 1/1,3-Zoll-Sensor zum Einsatz. Dieser bietet laut DJI einen Dynamikumfang von 13,5 Blendenwerten und erlaubt die Videoaufnahme in 4K-Auflösung mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde. Hierfür ist der Slow-Motion-Modus zu nutzen, bei den anderen Modi schafft die Kamera bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde. In 2,7K-Auflösung stellen ebenfalls 120 Vollbilder pro Sekunde das Maximum dar, in Full-HD sind sogar bis zu 240 Vollbilder pro Sekunde möglich. Daneben unterstützt die Kamera Hyperlapse-Videos oder auch das Pre-Recording.

Die DJI Osmo Nano wird am Vision Dock magnetisch befestigt:

Dank 10-Bit- und D-Log-M-Aufzeichnung erreicht die DJI Osmo Nano die Qualität der größeren DJI-Modelle, als Stabilisierungsmodi stehen allerdings nur RockSteady 3.0 und Horizon Balancing zur Verfügung. Die Fotos der Actionkamera (JPEG oder RAW) lösen rund 35 Megapixel auf, bei Serienaufnahmen sind bis zu 30 Bilder in drei Sekunden möglich. Für die Tonaufnahme sind zwei Mikrofone verbaut, externe Modelle kann man kabellos mit der Kamera verbinden.

Das OLED-Display des Vision Dock lässt sich auch bei Selfies zur Bildkontrolle verwenden:

Die Aufnahmen landen auf dem integrierten Speicher der Osmo Nano. Bei der Version mit 64GB lassen sich 48GB nutzen, bei der Version mit 128GB sind es knapp 108GB. Der interne Akku der Osmo Nano besitzt eine Kapazität von 530mAh, das Vision Dock erweitert diese um 1.300mAh. Wird der Endurance-Modus der Osmo Nano genutzt, sollen bei 4K60p bis zu 60 Minuten lange Aufnahmen möglich sein.

Das Vision Dock wird an der Actionkamera magnetisch befestigt, das OLED-Display mit Touchfunktion kommt natürlich auch bei der Bedienung zum Einsatz. Daneben kann man das Vision Dock zur Fernsteuerung sowie zur Datenübertragung verwenden. Der integrierte Speicherkartensteckplatz des Docks nimmt microSD-Modelle auf, hierbei sollte es sich um V30-Karten handeln. Während die DJI Nano wasser- und staubdicht ist (bis zu 10m), verfügt das Vision Dock über einen IPX4-zertifizierten Schutz.

Der Lieferumfang der DJI Osmo Nano:

Die DJI Osmo Nano kann ab sofort bei DJI und im Fachhandel erworben werden. Angeboten wird sie in zwei Versionen. Mit 64GB Speicherplatz kostet die Standard Combo 279,00 Euro, mit 128GB sind es 309,00 Euro. Zum Lieferumfang gehören in beiden Fällen neben der Kamera und dem Vision Dock ein Magnet-Clip, ein Magnet-Trageband, eine Schutzhülle, ein USB-Kabel und eine beidseitig magnetische Kugelgelenk-Adapterhalterung. Optional können ein magnetisches Kopfband, eine faltbare Schnellverschluss-Adapterhalterung, ein ND-Filterset, eine Objektivabdeckung und eine beidseitig magnetische Kugelgelenk-Adapterhalterung erworben werden.

Autor: dkamera.de Redaktion