07.08.2026 - 07:53

Mit erweiterter RAW-Unterstützung: Snapseed 4.1

Mit der Bildbearbeitungs-App lassen sich nun die RAW-Bilder vieler Kameras bearbeiten

Google hat die Version 4.1 seiner Snapseed-App veröffentlicht. Während das im Mai dieses Jahres erfolgte Update mit der Versionsnummer 4.0 ein großes Redesign der schon lange verfügbaren App darstellte, die Google über einige Jahre vernachlässigt hatte, fällt das Update auf Version 4.1 natürlich kleiner aus. Als wichtigste Neuerung nennt Google die deutlich erweiterte Unterstützung für die RAW-Dateien verschiedener Kameras. Diese war bislang nur rudimentär vorhanden.

Bearbeiten lassen sich nun die RAW-Dateien der wichtigsten Kameras. Konkret nennt Google folgende Datei-Formate: DNG (diverse Smartphones und Kameras, CR3 (Canon), NEF (Nikon), ARW (Sony), RAF (FujiFilm), ORF (OM System/Olympus) und PEF (Pentax). RAW-Korrekturprofile scheint Snapseed allerdings weiterhin nicht zu unterstützen, bei unseren ersten Tests wurden die Aufnahmen stets ohne Objektivkorrekturen angezeigt. Dies macht Snapseed vor allem zum Bearbeiten von Aufnahmen tauglich, die mit optisch gut korrigierten Objektiven aufgenommen wurden. Davon gibt es im Bereich der Zoomobjektive allerdings nur wenige. Bei manchen Motiven zeigen sich dadurch oftmals stärkere Verzerrungen.

Wegen der fehlenden Korrekturen sind optische Fehler des Objektivs teilweise gut zu sehen:

Als weitere Verbesserung nennt Google bei Snapseed 4.1 das Rückgängigmachen sowie Wiederholen von erfolgten Bearbeitungsschritten. Dadurch soll man noch flexibler arbeiten können. Durch den Einsatz von Masken und Ebenen lassen sich mit Snapseed umfassende Korrekturen vornehmen, die deutlich über den Umfang einfacher Bildbearbeitungsprogramme hinausgehen. Mit den Looks, die auch eigenständig erstellt und abgespeichert werden können, lassen sich sogar größere Farbkorrekturen vornehmen.

Das Update der Snapseed-App erfolgt wie üblich über den PlayStore.

Autor: dkamera.de Redaktion