Die volle Funktionalität ist zunächst nur bei der Ricoh GR IV gegeben
Bei der offiziellen Vorstellung der GR IV hat Ricoh auch das Blitzgerät GF-2 angekündigt. Dieses bietet wegen seiner äußerst kompakten Abmessungen von 5,1 x 3,1cm und einem Gewicht von 19g zwar nur eine Leitzahl von drei bei ISO 100, erlaubt Besitzern der neueren GR-Kameras aber das einfache Aufhellen näherer Motive. Bislang mussten jene auf größere Blitzgeräte zurückgreifen oder mangels integriertem Blitzgerät auf das Aufhellen vollständig verzichten.
Mit der Kamera verbunden wird der Ricoh GF-2 über den Blitzschuh, die Stromversorgung erfolgt allerdings via eigenem Akku. Dieser wird über USB-C aufgeladen und soll rund 270 Blitze erlauben. Ist der Akku einmal leer, dauert das Aufladen laut Ricoh rund zwei Stunden. Die Brennweitenabdeckung des Ricoh GF-2 liegt bei 28mm (KB-äquivalent), beim Einsatz des Weitwinkelvorsatzes sollte sich mangels offizieller Unterstützung ein starker Helligkeitsabfall an den Bildrändern bzw. eine sichtbare Vignettierung ergeben.
Die Belichtung erfolgt beim Verwenden des Ricoh GF-2 automatisch oder manuell, händisch lässt sich zwischen der vollen Leistung sowie einem Viertel der Leistung wählen. Die volle Funktionalität des GF-2 steht zunächst nur Besitzern der Ricoh GR IV zur Verfügung, an älteren Kameras blitzt der GF-2 wegen der unterschiedlichen Ausrichtung der Blitzkontakte stets mit voller Leistung. Im Oktober 2025 soll allerdings eine neue Firmware für die Ricoh GR III erscheinen, die die automatische Blitzbelichtung auch bei der 2019 vorgestellten GR-Kamera erlaubt.
Im Fachhandel kann der Ricoh GF-2 bereits für eine unverbindliche Preisempfehlung von 99,99 Euro vorbestellt werden, die Auslieferung ist für Ende September bis Anfang Oktober 2025 geplant.