Kompakte Version der Z5II mit IBIS und 4K60p-Video; ohne Sucher und mechan. Verschluss
Nikon präsentiert mit der Z5IIC eine neue spiegellose Systemkamera mit Vollformatsensor. Sie basiert, wie der Name bereits verrät, auf der seit April 2025 erhältlichen Nikon Z5II und setzt sich von dieser unter anderem durch ein kompakteres sowie leichteres Gehäuse ab. Als Sensor wird mutmaßlich der Chip der Z5II – oder ein sehr ähnliches Modell – genutzt.
Mit 24,2 Megapixel bietet der Bildwandler eine klassische Auflösung, als Sensorempfindlichkeiten lassen sich inklusive der Erweiterungen ISO 50 bis ISO 204.800 einstellen. Die bewegliche Lagerung des Sensors erlaubt die Bildstabilisierung in fünf Achsen, dank einer Kompensationsleistung von bis zu 7,5 Blendenwerten stellen Freihand-Aufnahmen kein Problem dar.
Fotos lassen sich mit der Nikon Z5IIC bis zu 30 pro Sekunde aufnehmen. Hierfür ist der C30-Modus zu verwenden, der auf JPEG-Dateien beschränkt ist. Wer auch RAW-Bilder aufnehmen möchte, muss auf 14 Bilder pro Sekunde zurückschalten. Aufnahmen kurzer Situationen sind durch die Pre-Release-Capture-Funktion kein Problem, hier werden Bilder vor dem Drücken des Auslösers abgespeichert.
Der Verschluss arbeitet bei der Nikon Z5IIC rein elektronisch, auf eine mechanische Lösung hat Nikon verzichtet. An den einstellbaren Belichtungszeiten ändert dies nichts, hier kann man sich für 900 Sekunden bis 1/8.000 Sekunde entscheiden. Für die Fokussierung greift Nikon auf den bewährten Hybrid-AF mit 299 Phasen-AF-Messfeldern zurück. Dieser funktioniert ab -10EV und bietet in Kombination mit dem Expeed-7-Prozessor eine umfassende Motiverkennung. Neben Menschen, Autos, Motorrädern, Fahrrädern, Zügen und Flugzeugen erkennt die DSLM eine Reihe von Tieren. Zusätzlich zu Hunden, Katzen sowie Vögeln gehören dazu auch Fische.
Videos zeichnet die Nikon Z5IIC in 4K-Auflösung (3.840 x 2.160 Pixel) mit bis zu 60 Vollbildern pro Sekunde auf. Während bei 50 und 60 Vollbildern nur mit Crop gefilmt werden kann, erfolgen Aufnahmen unterhalb davon mit der kompletten Sensorbreite. In Full-HD gibt es keinen Crop und lässt sich eine maximale Bildrate von 120 Vollbildern pro Sekunde wählen. Wie bei der Z5II sind Aufnahmen nicht nur mit klassischer Kompression möglich, es steht auch das N-RAW-Format zur Wahl. Zudem werden N-Log und RED-LUTs unterstützt. Für den Ton stehen ein Mikrofoneingang sowie ein Kopfhörerausgang zur Verfügung (jeweils 3,5mm Klinke), das Live-Streaming wird via USB-C ermöglicht. Als Akku nutzt Nikon den EN-EL15c, als Speichermedium eine SD-Karte. Der Slot erlaubt durch die UHS-II-Kompatibilität dabei hohe Datenraten.
Auf einen Sucher muss man bei der Nikon Z5IIC verzichten, zur Bildkontrolle wird das 3,2 Zoll messende LCD mit 1,04 Millionen Subpixel genutzt. Dieses lässt sich drehen sowie schwenken und daher auch vor der Kamera einsehen. Aus der Ferne ist natürlich das Ansehen des Bildes via App möglich, darüber kann man zudem die Film-Rezepte austauschen. Davon gibt es laut Nikon aktuell 140. Den schnellen Zugriff auf das Bildprofil erlaubt die Picture-Control-Taste auf der Oberseite.
Die 13,4 x 8,1 x 7,2cm messende Nikon Z5IIC bringt betriebsbereit (aber ohne Objektiv) 620g auf die Waage und soll voraussichtlich ab Mitte Oktober 2026 im Fachhandel verfügbar sein. Nikon wird die Kamera dann als schwarze oder silberne Gehäuse-Variante ohne Objektiv sowie in vier Kits anbieten.
Nachfolgend die Preise (UVP) aller Versionen:
Nikon Z5IIC Gehäuse: 1.549,00 Euro
Nikon Z5IIC mit Z 24-50mm F4-6,3: 1.849 Euro
Nikon Z5IIC mit Z 24-200mm F4-6,3 VR: 2.349 Euro
Nikon Z5IIC mit Z 24-105mm F4-7,1: 1.899 Euro
Nikon Z5IIC mit Z 24-70mm F4: 2.149 Euro
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