39,8 Megapixel APS-C-Sensor, IBIS, bis zu 20 Bilder/Sek., 2,36 Mio. Subp. Sucher, 6K30p-Video
FujiFilm hat mit der X-E5 das länger erwartete Nachfolgemodell der 2021 angekündigten X-E4 vorgestellt. Die neue Kamera verfügt unter anderem über ein neu designtes Gehäuse. Dieses fällt mit Abmessungen von 12,5 x 7,3 x 3,9cm etwas größer als bei der X-E4 aus und bringt mit 445g knapp 90g mehr auf die Waage. Neu ist bei der DSLM auch das konfigurierbare Filmsimulationsrad, das sich größtenteils innerhalb des Gehäuses befindet. Damit es trotzdem abgelesen werden kann, hat FujiFilm ein kleines Sichtfenster verbaut. Weitere Eingaben sind unter anderem mit einem Schalthebel sowie den bekannten Einstellrädern möglich.
Zur Bildaufnahme nutzt die FujiFilm X-E5 den X-Trans CMOS V HR-Sensor. Dieser wird rückwärtig belichtet, verfügt über eine Auflösung von knapp 40 Megapixel und unterstützt Sensorempfindlichkeiten von ISO 125 bis ISO 12.800 (bis zu ISO 64 und ISO 51.200 mittels Erweiterungen möglich). Die X-E5 setzt sich von der X-E4 aber nicht nur durch eine höhere Sensorauflösung ab, sie ist zusätzlich mit einem Body-IS ausgestattet. Der IBIS der Kamera kann Bewegungen in fünf Achsen und mit bis zu sieben Blendenstufen ausgleichen. Dies macht die X-E5 für Aufnahmen mit unstabilisierten Objektiven deutlich interessanter als das Vorgängermodell.
Serienaufnahmen sind mit der FujiFilm X-E5, die mit dem X-Prozessor 5 ausgestattet ist, mit bis zu 20 Bildern pro Sekunde möglich. Während hier allerdings nur der mittige Bereich des Sensors ausgelesen wird und Fotos mit 1,29-fachem Crop gespeichert werden, lassen sich bei voller Auflösung bis zu 13 Bilder pro Sekunde aufnehmen. Der Pufferspeicher der Kamera soll bei voller Auflösung 18 unkomprimierte RAWs oder 46 komprimierte RAWs am Stück ermöglichen, bei der höchsten Bildrate sind 17 unkomprimierte RAWs bzw. 66 komprimierte RAW-Dateien in Folge möglich. Für beide Serienbildraten gilt, dass diese nur mit dem elektronischen Verschluss (Belichtungszeiten zwischen 15 Minuten und 1/180.000 Sekunde) erreicht werden. Mit dem mechanischen Verschluss der DSLM, der Belichtungen zwischen 15 Minuten und 1/4.000 Sekunde erlaubt, ist die Bildrate auf acht Aufnahmen pro Sekunde begrenzt.
Für die Fokussierung nutzt FujiFilm das bekannte Hybrid-AF-System mit 425 Messfeldern. Der Autofokus funktioniert ab -7 EV (beim Einsatz des Fujinon XF 50mm F1) und erkennt dank KI-Unterstützung neben Menschen auch Tiere (Hunde, Katzen, Vögel), Fahrzeuge, Fahrräder, Motorräder, Flugzeuge und Züge. Die manuelle Wahl des Fokuspunktes ist komfortabel per Joystick möglich und für das komplett manuelle Fokussieren gibt es mehrere Hilfen.
Die Bildkontrolle erfolgt bei der DSLM mittels Sucher oder Display. Beim Sucher handelt es sich um ein 2,36 Millionen Subpixel auflösendes Modell mit 0,62-facher Vergrößerung, das 3,0 Zoll große LCD der DSLM lässt sich nach unten sowie oben schwenken. Bei Selbstporträts ist die Bildkontrolle gewährleistet und Eingaben lassen sich über das 1,04 Millionen Subpixel auflösende Display per Touch vornehmen.
Videoaufnahmen sind mit der FujiFilm X-E5 mit einer Reihe von unterschiedlichen Auflösungen sowie Bildraten möglich. In 6,2K-Auflösung (6.240 x 3.150 Pixel) lassen sich Videos mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde aufzeichnen, in 4K-Auflösung (4.096 x 2.160 Pixel oder 3.840 x 2.160 Pixel) sind bis zu 60 Vollbilder pro Sekunde wählbar. Darüber hinaus kann man in Full-HD mit bis zu 240 Vollbildern pro Sekunde filmen. Zur Tonaufnahme steht ein integriertes Stereomikrofon zur Verfügung, ein externes Mikrofon lässt sich genauso wie eine Fernbedienung via 3,5mm Klinkenstecker anschließen. Daneben gibt es einen Micro-HDMI-Port sowie einen USB-C-Port (3.2 Gen 2). Letzterer dient unter anderem zum Aufladen des Akkus („NP-126S“) in der Kamera und erlaubt den Anschluss eines Kopfhörers. Zur Datenspeicherung hat FujiFilm die X-E5 mit einem SD-Slot ausgerüstet, der drahtlose Datenaustausch erfolgt mittels WLAN und Bluetooth.
Im Fachhandel soll die 12,5 x 7,3 x 3,9cm große und 445g schwere FujiFilm X-E5 ab August 2025 für einen Preis von 1.549 Euro in den Farben Schwarz sowie Silber verfügbar sein. Wer die Kamera zusammen mit einem Objektiv erwerben möchte, kann sich für das Kit mit dem neuen Fujinon XF23mm F2,8 R WR (1.799 Euro) entscheiden.
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