Mit KI-Masken für noch einfachere Korrekturen von Verzerrungen oder stürzenden Linien
DxO bietet ab sofort die sechste Generation der Korrektur-Software ViewPoint an. Hier setzt das Unternehmen als wichtigste Neuerung auf KI-Masken beim Einsatz des ReShape-Fusion-Werkzeugs. Damit können Nutzer sehr einfach geometrische Korrekturen an nur einem einzelnen Element eines Bildes oder einem Teilbereich einer Aufnahme vornehmen. Dabei kann es sich zum Beispiel um ein Gebäude, ein Gesicht oder Teile eines Gruppenfotos handeln.
Zum Erstellen der KI-Maske muss man nur einen Rahmen um das betroffene Motiv ziehen, die Maske wird dann automatisch anhand der Konturen erzeugt. Anschließend lassen sich Änderungen an der Geometrie durch feine Anpassungen am vorhandenen Gitternetz vornehmen. Einzelne Kontrollpunkte kann man dabei auswählen und andere deaktivieren. Darüber hinaus erlaubt das Gitternetz das Neupositionieren eines Elements oder das Anpassen von dessen Größe. Zu den weiteren Neuerungen von ViewPoint 6 gehören die RAW-Bearbeitung ohne Konvertierung, ein dichteres Gitternetz sowie die zusätzliche Speicherung der Korrekturdateien.
Am grundsätzlichen Ansatz von DxO ViewPoint ändert sich nichts. Die Software erlaubt wie gewohnt die Korrektur der drei wichtigsten Geometrieprobleme: Die Verzeichnung von Objektiven wird automatisch durch die herunterladbaren optischen Module minimiert, gestreckte Motive am Rand kann man horizontal sowie vertikal korrigieren und stürzende Linien bei Gebäuden oder anderen Motiven lassen sich automatisch oder manuell berichtigen.
DxO ViewPoint 6 lässt sich ab sofort bei DxO für einen einmaligen Preis von 119,99 Euro beziehen. Das Upgrade von der Version 5 ist für 74,99 Euro möglich.