13.08.2025 - 07:45

Die GoPro Max (2025) im Test (Teil 2)

Teil 2 von 3: Die Bedienung, die App und das Zubehör

Im ersten Teil des Testberichts der GoPro Max (2025) haben wir die technischen Daten unter die Lupe genommen. In diesem zweiten von drei Teilen schauen wir uns die Bedienung sowie zwei Zubehörprodukte an, die sich für die Actionkamera optional erwerben lassen.

Die Bedienung:
Grundsätzlich bedient sich die GoPro Max (2025) wie die klassischen Actionkameras von GoPro. Eingaben sind mittels der Power/Mode-Taste sowie über den Auslöser möglich. Die allermeisten Bedienschritte erfolgen jedoch über das Touchscreen des Displays. Getreu dem Motto „kennt man eine, kennt man alle“ finden sich Besitzer einer GoPro-Kamera auch bei der Max (2025) sofort zurecht.

Die GoPro Max (2025) ist auf der Oberseite mit einer Auslösetaste ...

... sowie an der linken Seite mit einer Power/Mode-Taste ausgestattet:

Die meisten Eingaben erfolgen jedoch über das Touch-Display:

Der Wechsel des Aufnahmemodus erfolgt mit der Mode-Taste oder durch Wischen über das Display, das Wischen vom unteren Bildschirmrand nach oben öffnet den Wiedergabemodus. Für die allerwichtigsten Optionen gibt es zudem Touch-Direktwahltasten. Damit kann man unter anderem zwischen 360-Grad-Aufnahmen und Aufnahmen per Einzelobjektiv wählen,

Einstellen lassen sich bei der Max (2025) auch die weiteren Aufnahmeparameter (Auflösung, Bildrate, ...), es gibt eine Option zum Ändern des Sichtfeldes und das Aktivieren der Horizontsperre ist ebenso möglich.

Manuelle Belichtungseinstellungen erfolgen über die ProTune-Optionen:

Zu den Optionen gehören auch die Sensorempfindlichkeit oder die Schärfe:

Zudem kann man das Farbprofil verändern:

Wer Aufnahmeparameter abseits der Standardoptionen verändern möchte, kann dies über die ProTune-Optionen. Diese erlauben unter anderem die Korrektur der Belichtung, das Anpassen des Weißabgleichs, die Wahl der Verschlusszeit oder das Festlegen der ISO-Min- und ISO-Max-Werte. Die Tonaufnahme lässt sich ebenso konfigurieren. Daneben bringt die Kamera natürlich auch ein klassisches Hauptmenü für generelle Einstellungen mit.

Das Hauptmenü der GoPro Max (2025):

Hier lassen sich alle allgemeinen Einstellungen vornehmen:

Wer die Kamera bei Aufnahmen nicht in der Hand halten möchte, kann die Aufnahme unter anderem per Sprache starten. Zu diesem Zweck unterstützt die Kamera die Sprachsteuerung. Angeboten werden dabei unter anderem die Befehle „GoPro Foto machen“, „GoPro starten“, „GoPro Zeitraffer starten“, „GoPro Video-Modus“, „GoPro Foto-Modus“ und „GoPro ausschalten“.

Die Fernsteuerung ist auch per Sprache möglich:

Eine weitere Art der Fernsteuerung erfolgt per App. Hierfür wird die bekannte GoPro Quik-App verwendet, mit der sich auch alle anderen Actionkameras von GoPro steuern lassen. Wer bereits eine Actionkamera von GoPro besitzt, wird sich bei der Quik-App sofort zu Hause fühlen. Hier kann man auch die bei 360-Grad-Aufnahmen üblichen Bearbeitungen vornehmen. Dazu gehören unter anderem die Wahl des Bildausschnittes und des Sichtfeldes. Filter lassen sich ebenso anwenden und die Aufnahmen können hinsichtlich der Helligkeit oder des Kontrasts bearbeitet werden.

GoPro nutzt auch bei der Max (2025) die Quik-App:

Im Vergleich zu klassischen Actionkameras gibt es bei der Max (2025) spezielle Optionen:

Natürlich lassen sich die Aufnahmen auch bearbeiten:

Auf dem Desktop muss zum Bearbeiten auf den GoPro-Player zurückgegriffen werden. Dieser bietet allerdings nur rudimentäre Funktionen. Die Quik-Software für den Desktop hat GoPro leider eingestellt.

Beim Einsatz der 360-Grad-Kamera lässt sich unterschiedliches Zubehör nutzen:

Das optionale Zubehör:
1,2m Extension Pole
Zum Erstellen von optimalen 360-Grad-Aufnahmen bietet GoPro für die Max (2025) die 1,2m Extension Pole, auf Deutsch die sogenannte „Verlängerungsstange“, an. Diese erlaubt das Festhalten der Kamera mit einem gewissen Abstand zum Motiv. Maximal ausgefahren misst die 1,2m Extension Pole – wie der Name bereits verrät – 1,2m. Das ist kürzer als vergleichbare „Sticks“ anderer Hersteller, die 1,2m Extension Pole ist beim Transport aber auch nur 25cm lang.

Die Extension Pole wird per Stativgewinde mit der Kamera verbunden:

Durch eine großflächige Gummierung kann man die Extension Pole sicher festhalten:

Als Material kommt Aluminium zum Einsatz, der Stick wirkt insgesamt hochwertig. Für ein gutes Handling sorgt darüber hinaus die großzügig gummierte Oberfläche. Die Montage der Kamera erfolgt via 1/4-Zoll-Gewinde.

Max Grip + Tripod
Wer einen Stick mit der zusätzlichen Möglichkeit zum Einsetzen als Stativ benötigt, kann sich für den Max Grip + Tripod entscheiden. Dieser lässt sich auf eine Länge zwischen 23cm und 56cm ausfahren. An der Unterseite des Sticks kann man drei Beine ausklappen, zusammengehalten werden diese von einem Magnetverschluss.

Der Max Grip + Tripod ist ein Selfie-Stick und ein Stativ in einem:

Die Montage erfolgt mit der klassischen GoPro-Halterung:

Der Max Grip + Tripod im Einsatz als Stativ:

Auch der Max Grip + Tripod lässt sich dank einer großflächigen Gummierung sicher festhalten, dank der Beine steht er auf geraden Oberflächen recht stabil. Wer ihn dann ganz ausfahren möchte, sollte das aber besser nur bei wenig Wind machen. Als Griff macht der Max Grip + Tripod, der rund 220g auf die Waage bringt, eine gute Figur, mit der maximalen Länge von nur 56cm ist man (vor allem beim Stativ-Einsatz) aber schon recht eingeschränkt.

Im dritten Teil unseres Testberichts der GoPro Max (2025) nehmen wir unter anderem die Bildqualität der 360-Grad-Kamera unter die Lupe.

Autor: dkamera.de Redaktion