Zum Jubiläum erscheint die PowerShot G7 X Mark III in der 30th Anniversary Edition
30 Jahre ist es mittlerweile her, dass Canon mit der PowerShot 600 das erste Modell der bis heute produzierten Kameraserie angekündigt hat. Im Laufe der Zeit erschienen zahllose Modelle, das letzte zu Beginn des Jahres 2025 in Form der PowerShot V1. Das Jubiläum feiert Canon nun mit der 30th Anniversary Edition der PowerShot G7 X Mark III, die ihrerseits bereits 2019 auf den Markt kam.
Abweichend von Serienmodellen verfügt die Sonderedition über ein Gehäuse mit limitierter Graphit-Farbe sowie ein Jubiläumslogo. Der vordere Objektivring ist zudem mit einem „Twill“-Muster versehen. Die Hardware-Ausstattung entspricht jedoch der Serie. So ist ein 1,0 Zoll großer Stacked-CMOS-Sensor mit 20 Megapixel für die Bildaufnahme zuständig und das 4,2-fach-Zoom deckt eine kleinbildäquivalente Brennweite von 24 bis 100mm bei einer Blende von F1,8 bis F2,8 ab.
Bildserien lassen sich mit bis zu 30 Aufnahmen pro Sekunde aufnehmen, hierfür gibt es den RAW-Burst-Modus. Videos zeichnet die PowerShot G7 X Mark III 30th Anniversary Edition in 4K-Auflösung mit bis zu 30 Vollbildern pro Sekunde sowie in Full-HD-Auflösung mit bis zu 120 Vollbildern pro Sekunde auf.
Den Fachhandel wird die 304g schwere und 10,6 x 6,1 x 4,1cm große PowerShot G7 X Mark III 30th Anniversary Edition am 23. April 2026 mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 899,00 Euro erreichen.
Neben den bereits erwähnten Kameras erschienen in den letzten 30 Jahren zahlreiche PowerShot-Modelle, die den Markt der Digitalkameras geprägt haben. Dazu gehört beispielsweise das erste Modell der PowerShot-G-Serie, die PowerShot G1. Diese überzeugte im Jahr 2000 mit einer hervorragenden Ausstattung sowie einer sehr hohen Bildqualität (3,2 Megapixel). Zur Featureliste zählten neben einem optischen Sucher ein dreh- und schwenkbares Display sowie ein Blitzschuh. Das 3-fach-Zoom ließ sich bei Bedarf zudem mit einem Weitwinkel- oder Telekonverter kombinieren.
2001 kam mit der Canon PowerShot Pro90 IS das erste Modell mit optischem Bildstabilisator auf den Markt. Dank des „IS“ sowie des 10-fach-Zooms (37 bis 370mm KB) konnte man für damalige Verhältnisse auch weit entfernte Motive ansprechend abbilden.
Eine Hybrid-Kamera im Retrolook war dagegen die Canon PowerShot TX1. Sie erinnerte optisch eher an die damaligen Camcorder. Diese Bauweise machte die Integration eines optischen 10-fach-Zooms (39 bis 390mm KB) möglich, das 1,8 Zoll messende LCD war dreh- und schwenkbar. Die Videofunktion der TX1 konnte sich mit HD-Auflösung (1.280 x 720 Pixel) für ein Modell des Jahres 2007 zweifellos sehen lassen.
Eine ganz besondere Kamera ist auch die 2013 vorgestellte PowerShot N. Hier standen das Design und die kompakten Abmessungen im Vordergrund. Die klassischen Kameramerkmale wie einen Griff oder viele Bedienelemente sucht man dagegen vergeblich. Der Bildwandler (12 Megapixel; 1/2,3 Zoll) und das 8-fach-Zoom (28 bis 224mm KB) entsprachen jedoch der damals üblichen Kompaktkamera-Technik.
Einige Kameras der PowerShot-Serie haben sich von der Masse zudem durch große Bildwandler abgesetzt. Dazu gehört die 2012 erschienene PowerShot G1 X. Der hier verbaute, 18,7 x 14,0mm messende Sensor mit 14 Megapixel, sorgte für eine Bildqualität auf dem Level von Systemkameras. 2014 sprang Canon dann auf den Zug der Kompaktkameras mit 1,0-Zoll-Sensoren auf. Mit der PowerShot G7 X wurde die RX100-Serie von Sony angegriffen. 2015 folgten mit der PowerShot G9 X ein noch kompakteres sowie mit der PowerShot G3 X ein deutlich größeres Modell.