Autofokusobjektiv mit rückwärtigem Filtergewinde
Brightin Star hat mit dem AF 12mm F2,8 ein neues Objektiv vorgestellt. Das Ultraweitwinkel lässt sich an Kameras bis zur Vollformatliga nutzen und gehört an diesen mit 12mm zu den besonders weitwinkeligen Modellen. An APS-C-Kameras ist der Einsatz natürlich ebenso möglich, hier entspricht der Bildwinkel in etwa einer 18mm-Optik.
Die Lichtstärke des Brightin Star AF 12mm F2,8 fällt mit F2,8 für ein Objektiv dieser Klasse hoch aus, als kleinste Öffnung kann man sich für F16 entscheiden. Die Wahl ist über die Kamera sowie mittels eines Einstellrings mit Klickraster möglich. Bei der Blendenkonstruktion setzt das Unternehmen auf fünf Lamellen, dadurch sollten sich prägnante Sonnensterne ergeben. Die Fokussierung übernimmt beim Brightin Star AF 12mm F2,8 ein STM-Motor, als Naheinstellgrenze werden im Datenblatt 24cm genannt.
Der optische Aufbau des Ultraweitwinkelobjektivs besteht aus 15 Linsen in elf Gruppen. Zwei „High Precision“ asphärische Linsen sowie zwei Linsen aus ED-Glas und zwei hochbrechende Linsen minimieren Abbildungsfehler und erhöhen die Bildschärfe außerhalb des Zentrums. Zudem soll die Festbrennweite fast keine Verzerrungen zeigen. Beim Auftragen der Vergütung setzt Brightin Star auf Maschinen des japanischen Unternehmens Optorun. Deren moderne Technologien sollen für besonders gute Ergebnisse sorgen.
Das 7,0 x 9,6cm große Brightin Star AF 12mm F2,8 bringt circa 550g auf die Waage und verfügt über ein Gehäuse aus Metall. Für Filter steht kein klassisches Frontgewinde zur Verfügung, wegen der stark gebogenen Frontlinse kommt ein rückwärtiges Filtergewinde mit 34mm Durchmesser zum Einsatz. Im herstellereigenen Shop lässt sich das Ultraweitwinkelobjektiv ab sofort für einen Preis von 609,99 US-Dollar mit dem RF-Bajonett von Canon, dem Z-Bajonett von Nikon, dem L-Bajonett und dem E-Bajonett von Sony erwerben.