Günstige Festbrennweite mit Autofokusmotor und Blendenring
Rund ein halbes Jahr nach der Vorstellung des TTArtisan AF 75mm F2 mit dem E-Bajonett von Sony und dem Z-Bajonett von Nikon lässt sich die Festbrennweite nun auch mit dem L-Bajonett erwerben. Von vielen anderen Objektiven der chinesischen Hersteller hebt sich das TTArtisan AF 75mm F2 durch einen Autofokusmotor und die elektronische Blendensteuerung ab. Dies macht die Optik zu einem sehr guten Ersatz für die deutlich teureren Objektive der Big Player.
Konkret setzt TTArtisan beim AF 75mm F2 auf einen Schrittmotor (STM). Dieser sorgt für die schnelle und geräuschlose Fokussierung. Die beliebte Gesichts- und Augenerkennung wird von der Festbrennweite ebenfalls unterstützt. Als Naheinstellgrenze werden im Datenblatt 75cm genannt, der maximale Abbildungsmaßstab ist darin allerdings nicht zu finden. Die Brennweite von 75mm und die Lichtstärke von F2 machen das TTArtisan AF 75mm F2 vor allem für die Porträtfotografie interessant, neun Blendenlamellen sollen jederzeit für ein harmonisches Bokeh sorgen. Die Blende lässt sich sowohl über die Kamera als auch über den Blendenring der Festbrennweite verändern (von F2 bis F16), letzterer ist in Drittelstufen gerastert.
Beim optischen Aufbau des TTArtisan AF 75mm F2 werden zehn Linsen in sieben Gruppen verwendet. Vier HR-Linsen sowie eine ED-Linse minimieren Abbildungsfehler. Beim Gehäuse handelt es sich um eine Konstruktion aus Metall, das Filtergewinde ist 62mm groß. Zum Aufspielen von Firmware-Updates setzt TTArtisan auf einen besonderen Objektivdeckel mit Kontakten und USB-C-Anschluss.
Im Fachhandel lässt sich das 6,7 x 7,4cm große und 340g schwere TTArtisan AF 75mm F2 in der Version mit dem L-Bajonett ab sofort für eine unverbindliche Preisempfehlung von 229,00 Euro erwerben. Eine Gegenlichtblende liegt bei.