22.10.2025 - 08:09

Tamron stellt das 25-200mm F2,8-F5,6 Di III VXD G2 vor

Abgedichtetes Superzoom für Vollformatkameras von Sony mit Makrofähigkeiten

Mitte September hatte Tamron mitgeteilt, an einer neuen Version des Superzoom 28-200mm F2,8-F5,6 Di III RXD zu arbeiten. Nun wurden alle Daten des Tamron 25-200mm F2,8-F5,6 Di III VXD G2 inklusive des Verkaufsstarts bekannt gegeben. Erhältlich ist das Objektiv voraussichtlich ab dem 20. November 2025, direkt bei Tamron kann es aktuell für einen Preis von 849,00 Euro vorbestellt werden.

Die Abmessungen des neuen Tamron 25-200mm F2,8-F5,6 Di III VXD G2 entsprechen größtenteils dem schon länger erhältlichen Tamron 28-200mm F2,8-F5,6 Di III RXD. Mit 7,6 x 12,2cm fällt es lediglich einen halben Zentimeter länger aus. Auf der Waage ergibt sich mit 575g gar kein Unterschied. Der vergrößerte Weitwinkelbereich des Tamron 25-200mm F2,8-F5,6 Di III VXD G2 geht mit einer etwas geringeren Lichtstärke zwischen den Brennweitenenden einher, bei der kürzesten und längsten Brennweite ändert sich jedoch nichts. So stehen bei 25mm F2,8 zur Verfügung und bei 200mm liegt die Offenblende bei F5,6. Als kleinste Öffnung kann man sich abhängig von der Brennweitenstellung zwischen F16 und bis zu F32 entscheiden. Die Anzahl der Lamellen wurde von sieben auf neun erhöht, dadurch könnte ein noch harmonischeres Bokeh erzielt werden.

Beim optischen Aufbau des Tamron 25-200mm F2,8-F5,6 Di III VXD G2 kommen 18 Linsen in 14 Gruppen zum Einsatz. Durch Low Dispersion- und Extra Low Dispersion-Linsen wird dabei die Abbildungsleistung erhöht. Für einen hohen Kontrast bei Gegenlicht sorgen mehrere Vergütungen (eBAND Coating und Broad Band Anti-Reflection G2).

Staub und Spritzwasser stellen durch Abdichtungen kein Problem dar:

Für die Fokussierung nutzt Tamron beim neuesten Superzoom einen VXD-Linearmotor (Voice-coil eXtreme-torque Drive), die Naheinstellgrenze liegt bei 16cm am Weitwinkelende und bei 80cm am Teleende. Der größte Abbildungsmaßstab lässt sich bei 25mm erzielen, hier kommt man auf einen stattlichen maximalen Abbildungsmaßstab von 1:1,9. Nahaufnahmen stellen daher kein Problem dar.

Beim Gehäuse setzt Tamron auf Kunststoff, Abdichtungen schützen vor Staub und Spritzwasser. Die Fluor-Vergütung der Frontlinse erleichtert unter anderem deren Reinigung. Eingaben lassen sich via Zoom- und Fokusring als auch mittels einer Fn-Taste vornehmen, der USB-C-Anschluss ist für Firmware-Updates und den Einsatz der Tamron Lens Utility gedacht. Für Filter gibt es ein 67mm messendes Gewinde, dieser Durchmesser ist bei den meisten neueren Tamron-Objektiven anzutreffen. Zunächst wird das Objektiv nur mit dem E-Bajonett von Sony erhältlich sein, später könnten wie bei anderen Modellen aber noch weitere Bajonette folgen.

Autor: dkamera.de Redaktion