Festbrennweite mit hoher Lichtstärke und 13 Blendenlamellen
Schon länger war bekannt, das Sigma mit dem 85mm F1,2 DG Art ein neues Porträtobjektiv mit besonders hoher Lichtstärke entwickelt. Nun stehen sämtliche Daten der neuen Optik fest. Die Blende von F1,2 macht das Sigma 85mm F1,2 DG Art zu einer perfekten Linse für Einsätze bei wenig Licht und natürlich kann man Motive damit auch sehr gut freistellen. Bei der optischen Leistung wurden laut Sigma aber trotzdem keine Kompromisse eingegangen.
17 Elemente in zwölf Gruppen werden zu diesem Zweck beim optischen Aufbau verwendet. Zwei der Linsen bestehen unter anderem aus SLD-Glas und mehrere Linsen sind Asphären. Damit die Unschärfebereiche auch abseits der Offenblende von F1,2 sehr hübsch ausfallen, kommen 13 Blendenlamellen zum Einsatz. Diese sorgen stets für eine nahezu kreisrunde Öffnung. Als kleinste Blende kann man sich für F16 entscheiden. Ein Dual-HLA-Motor ist beim Sigma 85mm F1,2 DG Art für das Scharfstellen zuständig, Motiven kann man sich auf bis zu 84cm nähern. Hier erreicht die Optik einen Abbildungsmaßstab von 1:8,9.
Das Gehäuse des Sigma 85mm F1,2 DG Art ist rund 8,7 x 12,0cm groß und bringt 905g auf die Waage. Zum Vergleich: Das F1,4-Modell wiegt knappe 280g weniger und misst nur 8,3 x 9,4cm. Zu den weiteren Features der F1,2-Optik gehören unter anderem ein Blendenring mit De-Click- und Lock-Funktion, mehrere Tasten und Schalter erlauben weitere Eingaben. Beim Gehäuse setzt Sigma auf eine staub- und spritzwassergeschützte Konstruktion, die Frontlinse ist mit einer wasser- und ölabweisenden Beschichtung versehen.
Als unverbindliche Preisempfehlung gibt Sigma für das 85mm F1,2 DG Art 1.499 Euro an, die Auslieferung soll noch im September 2026 starten. Neben dem L-Bajonett wird die Festbrennweite auch mit dem E-Bajonett angeboten.