Kompaktes und leichtes Telezoom für APS-C-Kameras von Canon, FujiFilm und Sony
Als drittes Modell seiner F2,8-Objektivserie für APS-C-Kameras hat Sigma das 50-120mm F2,8 DC OS Contemporary angekündigt. Dieses deckt mit einer kleinbildäquivalenten Brennweite von etwa 75 bis 180mm den Telebereich ab und bringt als einziges Modell der Reihe einen optischen Bildstabilisator mit. Dadurch kann man das Zoom auch an Kameras ohne eigenen Bildstabilisator problemlos nutzen. Die Kompensationsleistung des „OS“ gibt Sigma mit bis zu 4,5 Blendenstufen am langen Brennweitenende und mit bis zu 6,5 Blendenstufen am kurzen Brennweitenende an.
Die durchgängige Blendenöffnung von F2,8 macht das Objektiv für allerlei Einsätze interessant. Dazu können Action- und Sportfotos, aber auch Porträts gehören. Die optische Leistung des Zooms ist laut Sigma kompromisslos. Insgesamt werden 18 Linsen in 13 Gruppen verwendet, dazu zählen eine FLD-, drei SLD- und vier asphärische Elemente.
Ein HLA-Linearmotor (High-response Linear Actuator) übernimmt beim Sigma 50-120mm F2,8 DC OS Contemporary das Scharfstellen, die Naheinstellgrenze bewegt sich zwischen 23cm und 55cm. Dank eines maximalen Abbildungsmaßstabes von 1:3 lässt sich das Zoom auch zum Ablichten von etwas kleineren Motiven nutzen. Das manuelle Fokussieren erfolgt via Fokusring, für die Blendenwahl steht ebenso ein Einstellring zur Verfügung. Als kleinste Öffnung sind F22 möglich, durch elf Lamellen soll das Bokeh möglichst weich ausfallen.
Das gerade einmal 390g schwere Sigma 50-120mm F2,8 DC OS Contemporary misst rund 6,7 x 9,9cm und verfügt über ein 55mm messendes Filtergewinde. Beim Gehäuse halten Dichtungen Staub und Spritzwasser fern, die Frontlinse ist durch eine Fluorvergütung einfach zu reinigen.
Im Fachhandel kann man das Sigma 50-120mm F2,8 DC OS Contemporary noch diesen Oktober für einen Preis von 799,00 Euro (UVP) mit dem RF-Bajonett von Canon, dem E-Bajonett von Sony und dem X-Bajonett von FujiFilm erwerben.