Die lichtstarke Festbrennweite lässt sich für Kameras von FujiFilm, Nikon und Sony erwerben
Meike ergänzt mit dem AF 23mm F1,4 sein Objektivportfolio um eine Festbrennweite für APS-C-Kameras, die unter anderem eine sehr große Blendenöffnung von F1,4 zu bieten hat. Diese macht die Optik nicht nur für Aufnahmen bei wenig Licht interessant, sondern auch für Bilder, bei denen eine geringe Schärfentiefe gefragt ist. Der Bildwinkel des Objektivs entspricht aufgrund des APS-C-Sensors einem 35mm-Modell, dadurch sind unterschiedliche Einsätze möglich.
Zur Blendenwahl ist das neun Lamellen besitzende Meike AF 23mm F1,4 mit einem Blendenring ausgestattet, als kleinste Öffnung kann man sich für F16 entscheiden. Die „A“-Position des Rings erlaubt die Blendenwahl über die Kamera. Daneben verfügt das Objektiv über einen Fokusring sowie einen AF/MF-Schalter. Als Fokusmotor ist bei der Festbrennweite ein Stepper Motor verbaut, dadurch wird das schnelle und trotzdem leise Scharfstellen sichergestellt. Natürlich lassen sich beim Einsatz des Objektivs auch die Augen- und Gesichtserkennung sowie weitere Motiverkennungsfunktionen nutzen. Die Naheinstellgrenze liegt bei 25cm.
Der optische Aufbau des AF 23mm F1,4 von Meike besteht aus 13 Linsen in elf Gruppen. Bei der Konstruktion wurde laut Herstellerangabe auf eine geringe Verzeichnung geachtet und auch das Focus Breathing minimiert. Das 6,7 x 8,1cm große Gehäuse bringt knapp 300g auf die Waage und verfügt über ein 58mm messendes Filtergewinde. Firmware-Updates lassen sich per USB-C-Port vornehmen, eine Gummilippe am Bajonett verhindert das Eindringen von Staub oder Spritzwasser.
Im Webshop von Meike ist das AF 23mm F1,4 für einen Preis von 289,99 US-Dollar gelistet. Im deutschen Fachhandel haben wir es dagegen noch nicht gefunden.