06.09.2026 - 08:00

Neues Objektiv der Klassik-Linie: Leica Summicron-M 66mm F2

Die Festbrennweite stellt eine Neuinterpretation des Spionageobjektivs Elcan 66mm F2 dar

Leica hat mit dem Summicron-M 66mm F2 ein ganz besonderes Objektiv vorgestellt. Bei diesem handelt es sich laut Pressemitteilung um eine Neuinterpretation des Spionageobjektivs Elcan 66mm F2, das in den 1960er Jahren von Ernst Leitz Canada für die US Navy entwickelt wurde. Von „zivilen“ Objektiven hob sich die Festbrennweite durch eine besonders hohe Auflösung, einen beeindruckenden Kontrast sowie eine Entfernungsskala mit militärischen Spezifikationen ab.

Das neue Leica Summicron-M 66mm F2 soll die Geschichte fortsetzen, die optische Rechnung ist dabei am Original angelehnt. Der Blendenring wird wie beim Elcan 66mm F2 entgegengesetzt gedreht und auch bei den Gravuren hat man sich am Original orientiert. Lediglich 660 Exemplare des Summicron-M 66mm F2 will Leica anbieten, die Seriennummer jedes Modells findet sich auf dem Frontring.

Das Objektiv ist optisch am Original angelehnt:

Der optische Aufbau des Leica Summicron-M 66mm F2 besteht aus sechs Linsen in fünf Gruppen, schließen lässt sich die Blende auf bis zu F16 und neun Lamellen formen die Öffnung. Neben einer hohen Bildschärfe soll die Festbrennweite mit einem ansprechenden Bokeh überzeugen, als minimalen Aufnahmeabstand gibt Leica 100cm an. Das 6,0 x 6,0cm große Objektiv bringt 456g auf die Waage und kann ab sofort für einen Preis von 9.850 Euro erstanden werden. Das Modell mit der Seriennummer 001 soll im November 2026 bei der Leitz Photographica Auction in Wetzlar unter den Hammer kommen.

Autor: dkamera.de Redaktion