✕
15.10.2026 - 12:18

Neue Firmware-Versionen für die GoPro MISSION-1-Kameras

Die Updates verlängern unter anderem Serienaufnahmen

GoPro hat für seine drei Modelle der MISSION-1-Serie neue Firmware-Versionen veröffentlicht. Die für die GoPro MISSION 1, GoPro MISSION 1 PRO sowie die GoPro MISSION 1 PRO ILS verfügbaren Updates verlängern Aufnahmeserien im Serienbildmodus auf mehr als 100 Bilder mit 12 Megapixel und auf mehr als 20 RAW-Bilder bei der vollen Auflösung von 50 Megapixel. Des Weiteren wird durch das Update eine Pufferanzeige ergänzt, die über das Ende einer Bildserie bedingt durch einen vollen Pufferspeicher informiert.

Damit sind die Neuerungen aber noch nicht beendet. Die Firmware-Versionen 4.01 fügen auch ein neues Auslösegeräusch hinzu und das Speichern von Fotos soll ohne Verzögerung erfolgen. Darüber hinaus wurde die Wiedergabe in der Mediengalerie verbessert und gab es allgemeine Fehlerbehebungen.

Besitzer der GoPro MISSION 1 PRO ILS können als Teil des Beta-Programms zudem anamorphe Objektive einsetzen. Diese werden bei Videoproduktionen genutzt und erzeugen den typischen Kinolook. Im Menü der Actionkamera lässt sich zwischen folgenden Squeeze-Faktoren wählen: 1,33x, 1,5x, 1,6x, 1,8x und 2,0x. Noch gibt es allerdings keine kameraeigene Desqueeze-Funktion, diese soll später aber noch folgen.

Die Updates lassen sich über die GoPro Quik-App herunterladen und auf die Kameras aufspielen.

Wichtig: Bitte achten Sie bei jedem Firmware-Update darauf, dass der Akku für den Update-Vorgang vollständig geladen ist, oder verwenden Sie dafür das Netzteil. Gehen Sie beim Firmware-Update unbedingt genau nach der jeweiligen Anleitung des Herstellers für das Firmware-Update vor. Sollte ein Fehler während des Einspielens der neuen Firmware auftreten und die Digitalkamera dann nicht mehr funktionstüchtig sein, übernimmt der Hersteller (auch wenn Sie alle Regeln befolgt haben) evtl. keine Verantwortung und leistet in der Regel auch keinen (kostenlosen) Ersatz bzw. keine kostenfreie Reparatur. Allgemein gilt dies für Firmware-Updates herstellerübergreifend, auch wenn diese zur öffentlichen Verfügung stehen. Wer ein Firmware-Update nicht selbst durchführen will, kann den Update-Service von einem Händler oder einer autorisierten Servicestelle des jeweiligen Herstellers durchführen lassen.

Autor: dkamera.de Redaktion