27.08.2024 - 08:12

Manuelle Festrennweite für Leica M: Thypoch Simera 50mm F1,4

Naheinstellgrenze von 45cm, Blendenring mit oder ohne Klicks, Vollmetallgehäuse

Thypoch erweitert mit dem Simera 50mm F1,4 die Simera-Serie um ein neues Modell. Bislang konnten mit dem Simera 28mm F1,4 und Simera 35mm F1,4 zwei Weitwinkelobjektive erworben werden, mit 50mm gehört das neue Modell zu den Normalobjektiven. Erhalten bleibt die große Blende von F1,4, diese macht Aufnahmen unter anderem auch bei wenig Licht möglich. Erhältlich ist das Simera 50mm F1,4 wie die anderen beiden Simera-Objektive nur mit dem M-Bajonett von Leica, mittels Adapter lässt es sich allerdings an fast jeder aktuellen spiegellosen Systemkamera verwenden.

Die Abbildungsleistung des Thypoch Simera 50mm F1,4 soll laut Herstellerangabe besonders gut ausfallen, dafür sorgen eine asphärische Linse, eine ED-Linse und drei HRI-Linsen. Insgesamt besteht der optische Aufbau aus acht Linsen in sechs Gruppen. Die hohe Bildqualität wird allerdings nicht nur bei weiter entfernten Motiven erreicht, sie soll auch an der Naheinstellgrenze erzielt werden. Das ist dank eines Designs mit Floating-Elements möglich.

Der optische Aufbau der Festbrennweite:

Fokussieren lässt sich mit dem Thypoch Simera 50mm F1,4 ab einer Entfernung vom 45cm (maximaler Abbildungsmaßstab 1:6,4), unterhalb von 70cm ist bei Leica-M-Kameras wegen des Messsuchers allerdings der Liveviewmodus zur Bildkontrolle zu verwenden. Damit Fotografen wissen, wann die 70cm im Alltag unterschritten werden, wurde der Fokusring bei dieser Entfernung mit einem etwas stärkeren Widerstand versehen. Die Blende der Festbrennweite kann auf bis zu F16 mit oder ohne Klicks geschlossen werden. 14 Lamellen sollen für ein harmonisches Bokeh sorgen, wenn abgeblendet wird.

Im Fachhandel soll das 5,3 x 6,9cm große und 281g schwere Thypoch Simera 50mm F1,4 demnächst für einen Preis von 709,00 Euro erhältlich sein. Die Festbrennweite wird zusammen mit einer Gegenlichtblende ausgeliefert und ermöglicht den Einsatz von 49mm messenden Filtern.

Autor: dkamera.de Redaktion