Festbrennweite für Canon (EF), FujiFilm (GF), Nikon (Z) und Sony
Spiegellinsenobjektive gibt es nur vergleichsweise wenige. Bei den allermeisten muss man auf die automatische Fokussierung verzichten und der sehr spezielle Bokeh-Look sorgt im Alltag ebenso für Einschränkungen. Letztere „Problematik“ kann das neue Kase AF 150mm F5,6 Reflex natürlich nicht beheben, dank AF lässt sich das Objektiv jedoch deutlich flexibler nutzen. Zu den Vorteilen der Festbrennweite gehört wie bei allen Objektiven dieser Bauart natürlich das extrem kompakte Gehäuse. Obwohl das Kase AF 150mm F5,6 Reflex für den Einsatz an Vollformat- und Mittelformat-Kameras entwickelt wurde, entsprechen die Abmessungen eher einem 85mm-Objektiv.
Genaue Daten sind der Produktseite der Festbrennweite zwar nicht zu entnehmen, deutlich länger als zehn Zentimeter sollte das Kase AF 150mm F5,6 Reflex aber nicht ausfallen. Das Gewicht liegt zudem nur bei etwa 500g. Beim optischen Aufbau kommen fünf Linsen in vier Gruppen zum Einsatz, für ein Spiegellinsenobjektiv entspricht das in etwa dem Durchschnitt. Zum Autofokusmotor macht Kase keine genaueren Angaben, die Naheinstellgrenze liegt bei 150cm. Die Blende des Kase AF 150mm F5,6 Reflex ist bauartbedingt auf F5,6 fixiert. Angesichts der kleinen Öffnung spielt dies jedoch effektiv keine größere Rolle.
Beim Gehäuse hat sich Kase für eine Aluminiumlegierung entschieden, für Filter steht ein 67mm messendes Gewinde zur Verfügung. Als Besonderheit liegt ein magnetischer Objektivdeckel bei, der auch beim Einsatz der Gegenlichtblende verwendet werden kann. Firmware-Updates sind via USB-C-Port möglich und für den Wechsel des Fokusmodus gibt es einen Schalter.
Im Shop von Kase wird das AF 150mm F5,6 Reflex für einen Preis von 799,90 Euro angeboten. Erhältlich ist es mit dem E-Bajonett von Sony, dem Z-Bajonett von Nikon, dem GF-Bajonett von FujiFilm sowie dem EF-Bajonett von Canon.