Die Festbrennweite wiegt nur 530g und ist 7,3 x 9,4cm groß
Sigma hat ein Nachfolgemodell der 2021 vorgestellten Reportage-Brennweite 35mm F1,4 DG DN Art angekündigt. Die komplette Neukonstruktion der Optik sorgt für zahlreiche Vorteile. Unter anderem fällt das Sigma 35mm F1,4 DG II Art 30 Prozent leichter und 20 Prozent kleiner als das Vorgängermodell aus. Mit einem Gewicht von 530g und Abmessungen von 7,3 x 9,4cm bewegt es sich auf dem Level des Sony FE 35mm F1,4 GM.
Der neue optische Aufbau, der aus 15 Linsen in 12 Gruppen besteht, soll beim Sigma 35mm F1,4 DG II Art trotzdem für eine noch bessere Abbildungsleistung sorgen. Vier asphärische Linsen und zwei SLD-Elemente erhöhen nicht nur die Bildschärfe, sondern minimieren auch chromatische Aberrationen. Die neu entwickelte AAC-Beschichtung (Advanced Amorphous Coating) reduziert Geisterbilder und Streulicht darüber hinaus noch effektiver.
Als Autofokusmotor nutzt Sigma beim 35mm F1,4 DG II Art einen dualen HLA-Antrieb (High-response Linear Actuator). Diese Technologie kommt schon bei einigen anderen Objektiven zum Einsatz. Die Naheinstellgrenze liegt bei 28cm, der maximale Abbildungsmaßstab bei 1:5,4. Dem Focus-Breathing wirkt Sigma mit einer optimierten Anordnung der Fokusgruppe sowie einem asphärischen Linsendesign entgegen.
Die Blende lässt sich beim Sigma 35mm F1,4 DG II Art auf bis zu F16 schließen, dies geht über die Kamera oder den Blendenring mit Click-Option. Elf Blendenlamellen sollen auch bei kleineren Öffnungen für ein ansprechendes Bokeh sorgen.
Das Gehäuse des Sigma 35mm F1,4 DG II Art ist gegen Staub sowie Spritzwasser abgedichtet, durch eine wasser- und ölabweisende Beschichtung der Frontlinse wird die Reinigung vereinfacht. Wer Filter montieren möchte, findet ein 67mm großes Gewinde vor. Den Fachhandel wird die Festbrennweite im April 2026 für einen Preis von 999,00 Euro (UVP) erreichen.