14.05.2024 - 07:58

Für Canon-DSLMs: Voigtländer Nokton 75mm F1,8 asphärisch

Mit elektronischer Datenkommunikatiom, aber ohne Autofokus und automatischer Blendenwahl

Voigtländer bietet mit dem Nokton 75mm F1,5 asphärisch ein weiteres Objektiv für Kameras mit dem RF-Bajonett von Canon an. Dieses wurde speziell für EOS R-Kameras entwickelt und unterstützt mit Ausnahme der Canon EOS RP den elektronischen Datenaustausch. Unter anderem kann man daher die automatische Lupenfunktion nutzen. Die Blendenwahl und das Fokussieren sind dagegen manuell über Einstellringe vorzunehmen, Automatiken gibt es keine.

Einstellen lässt sich die Blende des Voigtländer Nokton 75mm F1,5 asphärisch zwischen F1,5 und F16. Durch die Deklick-Funktion des Blendenrings lässt sich die Blendenwahl auf Wunsch lautlos und ohne Stufen vornehmen, zwölf Blendenlamellen gewährleisten ein harmonisches Bokeh. Ein hochwertiges Metallhelikoid mit einem gravierten Rautenmuster soll das präzise Scharfstellen ermöglichen, die Naheinstellgrenzen des Nokton 75mm F1,5 asphärisch liegt bei 50cm. Mit 75mm zählt die Optik an Vollformatmodellen zu den leichten Teleobjektiven, an APS-C-Kameras entspricht der Bildwinkel einem Objektiv mit 120mm Brennweite.

Der optische Aufbau der Festbrennweite im Detail:

Beim optischen Aufbau handelt es sich um ein Design mit sieben Linsen in sechs Gruppen, drei Linsen bestehen aus Glas mit anomaler Teildispersion. Dadurch soll die Festbrennweite mit einer hohen optischen Leistung überzeugen können. Filter lassen sich in einem 62mm großen Gewinde einschrauben, dieses besteht wie der Rest des Gehäuses aus Metall. Im Fachhandel lässt sich das 7,4 x 7,2cm große und 525g schwere Voigtländer Nokton 75mm F1,5 asphärisch ab sofort für einen Preis von 1.049,00 Euro (UVP) erwerben. Eine passende Gegenlichtblende liegt bei.

Autor: dkamera.de Redaktion