21.05.2025 - 14:00

Extreme Optik: AstrHori 6,5mm F2 Fisheye

Manuell zu bedienende Festbrennweite mit 192 Grad Bildwinkel für APS-C-Kameras

AstrHori hat mit dem AstrHori 6,5mm F2 Fisheye ein neues Fisheye-Objektiv angekündigt. Dieses gehört mit einer Brennweite von 6,5mm zu den extremsten Objektiven seiner Klasse und hat beim Einsatz an APS-C-Kameras einen Bildwinkel von 192 Grad zu bieten. Die Festbrennweite kann also sogar leicht nach hinten schauen. Beim Einsatz an APS-C-Kameras liefert das AstrHori 6,5mm F2 Fisheye ein kreisrundes Bild, beim Verwenden an einer MFT-Kamera ist der Bildkreis beschnitten.

Beim optischen Aufbau nutzt AstrHori sechs Linsen in fünf Gruppen, zwei ED-Gläser und zwei HR-Elemente sollen die Abbildungsleistung erhöhen. Die Blende lässt sich von F2 bis F8 in ganzen Blendenstufen anpassen, zudem kann man sich für F22 entscheiden. Die Wahl der Blende, die aus neun Lamellen besteht, hat dabei über den Blendenring der Optik zu erfolgen, mit der Kamera kommuniziert die Festbrennweite nämlich nicht. Darüber hinaus muss man manuell scharfstellen. Dies ist ab einer Motiventfernung von 20cm (gemessen ab dem Sensor) möglich. Während das Fehlen von Automatik-Funktionen bei „klassischen“ Objektiven durchaus stören kann, ist das bei Fisheye-Objektiven wie dem AstrHori 6,5mm F2 Fisheye nur selten der Fall. Hier fällt die Schärfentiefe sehr groß aus und wird die Blende nur selten gewechselt.

Das Objektiv ermöglicht extreme Blickwinkel:

Das 268g schwere Gehäuse des Fisheye-Objektivs besteht vollständig aus Metall und ist nur rund 6,4 x 5,2cm groß. Die Frontlinse wird beim Transport durch eine spezielle Kappe geschützt, Filter lassen sich nicht montieren. Eine Gegenlichtblende ist für die Festbrennweite ebenso nicht erhältlich, diese würde angesichts des extrem großen Bildwinkels allerdings auch keinen Sinn ergeben. Das AstrHori 6,5mm F2 Fisheye lässt sich aktuell für einen Preis von 129,00 US-Dollar auf der Herstellerseite erstehen. Zur Wahl stehen folgende Bajonette: Canon RF, FujiFilm X, Nikon Z, MFT und Sony E.

Autor: dkamera.de Redaktion