02.04.2026 - 12:47

DJI ROMO P im Test: Saugroboter mit Wischfunktion (Teil 1)

Lieferumfang, Ausstattung und der erste Eindruck des High-End Staubsaugerroboters

Heute wenden wir uns keiner Kamera zu, sondern testen den Staubsauger- und Wischroboter ROMO P aus dem Hause DJI, welcher ebenfalls mit einer Kamera ausgestattet ist. DJI ist hierbei vor kurzem erst neu in diesem Marktsegment dieser Reinigungsroboter eingestiegen und hat drei verschiedene Modelle auf den Markt gebracht, die es in sich haben. Die Geräte sind ausgestattet mit millimetergenauer Hinderniserkennung, wobei hauseigene Drohnentechnologie zum Einsatz kommt. Unter anderem gibt es eine Dual Fisheye Kamera und ein LiDAR System im DJI ROMO P. LiDAR steht für „Light Detection and Ranging“ und ist eine Technologie, die mittels Laserstrahlen präzise 3D-Daten der Umgebung erfassen kann.

Seitens DJI werden derzeit drei verschiedene ROMO Modelle angeboten, der DJI ROMO S, ROMO A und ROMO P. Der DJI Romo P stellt dabei das Flaggschiff Modell dar, welches Stand heute (April 2026) mit 1.499€ zu Buche schlägt. Zum Lieferumfang gehören hier neben dem Saug- und Wischroboter die Basisstation, eine Bodenplatte, ein AC-Stromkabel, eine Reinigungslösung, ein Boden-Geruchsentferner, eine Rollenbürste und das Handbuch.

Alle drei Modelle sind grundsätzlich vollgestopft mit Technologie - unter anderem neben der bereits genannten Kameras und dem LiDAR-System haben diese laut Herstellerangaben 25.000 Pascal Saugkraft, einen 5.000 Milliampere Akku, einen Staubbehälter mit 260 ml, einen Wassertank mit 164 ml Fassungsvermögen sowie einen Staubbeutel mit einem Volumen von 2,4 Litern.

Der DJI ROMO P wird zusammen mit seiner Basisstation ausgeliefert:

Da es sich um Staubsauger- und Wischroboter in einem handelt, haben diese in der Basisstation einen 4 Liter großen Frischwasser und einen 3,2 Liter großen Schmutzwasserbehälter. Dies sind die Gemeinsamkeiten aber natürlich gibt es auch Unterschiede und diese nicht nur im Preis: Der DJI ROMO S kostet 799€, der DJI ROMO A kostet 1.449€ und der DJI ROMO P kostet 1.499€.

Die Basisstation verfügt über einen Behälter für Frischwasser und einen für Schmutzwasser:

Der DJI ROMO S stellt dabei das Einstiegsbasismodell dar, dass keine UV-Sterilisation im Dock bietet, keine Geruchsentfernung sowie keine Premium Reinigungslösungen integriert hat. Außerdem ist die Sichtbarkeit der verbauten Technik - also die Durchsichtigkeit der Gehäuse – nicht wie beim Flaggschiffmodell, dem ROMO P, maximal auffällig transparent gestaltet. Beim Mittelklasse Modell dem DJI ROMO A gibt es eine UV-Sterilisationsfunktion im Dock optional, eine Geruchsentfernung bzw. Premium Reinigungslösungen gegebenenfalls als Zusatz und die Durchsichtigkeit des Gehäuses ist weniger stark ausgeprägt wie beim Spitzenmodell.

Das transparente Gehäuse lässt teilweise den Blick auf die Technik zu:

Das Flaggschiff - der DJI ROMO P - bietet natürlich die komplette Funktionsvielfalt wie ein auffällig transparenter Roboter und ein maximal durchsichtiges Dockingstation-Design, eine integrierte UV-Sterilisation, ein „Deodorizer“ sowie ein Fach für eine Reinigungslösung. Die App ist angeblich bei allen drei Produkten gleich, lediglich der DJI ROMO P hat eventuell mehr Funktionen innerhalb der App, was wir mangels der beiden anderen Geräte jedoch nicht abschließend verifizieren konnten. Wir führen schließlich keinen Vergleichstest durch, sondern testen direkt das High-End Modell.

Der DJI ROMO P hat in jedem Fall die meisten Hygienefunktionen und das ausgefallenste Design zu bieten. Alle Modelle teilen den gleichen Kern in Navigation, Saugleistung, Sensorik und Akku. Die Hauptunterschiede sind wie gesagt vorrangig in Design, Hygiene und den Dock Extras zu finden.

Die Unterseite mit den Anti-Verwicklungsbürsten sowie den Wischpads:

Was wir bei der Technik unbedingt erwähnen müssen, sind die beiden „Anti-Verwicklungsbürsten“, die für das Aufnehmen von langen Haaren zuständig sind, außerdem das dreistufige Schallunterdrückungssystem, die beiden ausziehbare Roboterarme für maximale Abdeckung von Kanten und Ecken, die selbstreinigende Basisstation mit Hochdruck Wasserstrahl und die - laut DJI - millimetergenaue Hinderniserkennung sowie laut Herstellerangaben ein 200 Tage langer wartungsfreier Betrieb. Dies alles werden wir in unserem Test ausführlich unter die Lupe nehmen.

Mit seinen Bürsten und Wischpads kann der ROMO P auch abgelegene Stellen säubern:

Beim Auspacken sind uns bereits weitere sehr interessante Funktionen des Geräts aufgefallen - unter anderem hat die Robotereinheit eine LED verbaut, damit dieser auch in dunkleren Ecken sauber navigieren kann. Der kleine Reinigungsfreund hat zudem zwei rotierende Staubsaugerbürsten, von denen eine vom Staubsauger selbstständig ausgeklappt werden kann. Damit können dann auch Raumecken erstaunlich präzise erreicht werden. Gleiches gilt für die beiden Wischpads, von denen ebenfalls eines vom Roboter ausgefahren werden kann, damit auch hier beinahe jede Stelle beim Putzvorgang erreicht werden kann.

Zwei Fisheye-Sensoren und ein LiDAR-System sind für die Hinderniserkennung zuständig:

Mit ihnen kann der ROMO P Hindernisse automatisch umfahren:

Zu den weiteren technischen Daten gehört eine Akkulaufzeit von 3 Stunden, eine Ladeleistung von 55 Watt, der besagte 5.000 mAh Akku mit einer Energiedichte von 72 Wattstunden, WLAN und Bluetooth 5.1 sind außerdem ebenso mit an Bord. Beim Trocknen und Aufladen liegt die Leistungsaufnahme bei 110 Watt, bei der Staubabsaugung in der Dockingstation genehmigt sich das Gerät bis zu 635 Watt und bei der Selbstreinigung mit Heißwasser sogar ganze 1.100 Watt. Die Leistungsaufnahme werden wir im zweiten Testberichtteil mittels eines Strommessgerätes genauer unter die Lupe nehmen. Die zulässige Betriebstemperatur liegt übrigens bei 0 bis 40 Grad Celsius und die Ladetemperatur bei 5 bis 40 Grad Celsius. Der Staubsauger Roboter selbst wiegt 4,4 kg und die Basisstation stolze 10 kg.

Im zweiten Teil des Testberichts gehen wir auf die Einrichtung, Firmware Installation, Kartierungsfunktion, den Stromverbrauch, die Reinigungsleistung und deren Dauer ein.

Autor: dkamera.de Redaktion