09.05.2026 - 14:00

CIPA-Zahlen des ersten Quartals 2026

Kameras mit fest verbauten Objektiven sind weiter gefragt, Systemkameras stagnieren

Die CIPA (Camera & Imaging Products Association) hat die Anzahl der in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 ausgelieferten Kameras und Objektive verkündet. Der Trend zeigt – wie schon 2025 – nach oben und auch 2026 ist das Plus vor allem auf eine Kameraklasse zurückzuführen: Kameras mit fest verbauten Objektiven (Built-in Lens DSC). Diese konnten abermals ein dickes Plus verzeichnen und waren in den ersten drei Monaten deutlich gefragter als 2025.

Im Vergleich zum Vorjahr wurden im Januar 36 Prozent mehr Kameras ausgeliefert, im Vergleich zum Jahr 2024 liegt das Plus sogar bei mehr als 50 Prozent. Im Februar und März ist der Vorsprung nicht mehr ganz so groß, aber immer noch stattlich. Echte Innovationen gab es dabei zuletzt kaum, bei den meisten neuen Modellen wurden eher kleinere Veränderungen vorgenommen. Diese waren obendrein sogar nicht einmal stets positiv, wie die Panasonic Lumix DC-TZ300 zeigt. Hier wurde im Vergleich zum Vorgängermodell Lumix DC-TZ202(D) der elektronische Sucher weggelassen. Potenziell ließe sich das Wachstum also noch einmal deutlich beschleunigen, wenn die Hersteller Modelle mit aktuellen Sensor- und Autofokus-Technologien herausbringen würden.

Bei Systemkameras sind nur sehr kleine Veränderungen zu beobachten:

Nur sehr leicht über dem Vorjahresniveau lagen von Januar bis März die Systemkameras. Sehr ähnlich sieht es zudem bei den Objektiven aus. Große Sprünge sind hier in der nächsten Zeit wohl auch nicht zu erwarten, ein stärkeres Wachstum gab es bei Kameras mit wechselbaren Objektiven schon länger nicht mehr. Mit den aktuellen Verkaufszahlen dürften die meisten Hersteller jedoch zufrieden sein, da viele Modelle schon eine Zeit lang deutlich vierstellige Preisschilder besitzen und dementsprechend für vergleichsweise viel Umsatz sowie Gewinn sorgen.

Autor: dkamera.de Redaktion