Die meisten Kameras und Objektive wurden im Mai abgesetzt
Die CIPA (Camera & Imaging Products Association) hat wie üblich zu Beginn des Monats August die Zahlen für die ersten sechs Monate des Jahres herausgegeben. Bislang entwickelt sich das Jahr 2025 deutlich positiver, als es die meisten wohl vermutet hätten. Kameras gingen in allen Monaten deutlich häufiger als 2024 über die Ladentheken, das gilt auch für Modelle mit fest verbautem Objektiv. Das ist umso erstaunlicher, da auch schon die Zahlen des letzten Jahres über den Zahlen des Jahres 2023 lagen.
Am meisten Kameras konnten die in der CIPA organisierten Unternehmen im Mai absetzen, mit rund 911.000 Stück ist das Plus gegenüber dem Jahr 2024 (743.000 Stück) beachtlich. Die Zuwächse sind dabei nicht nur auf Systemkameras mit wechselbaren Objektiven zurückzuführen, sondern wie erwähnt auch auf Kompakt- und Bridgekameras (= Built-in Lens DSC).
Auch bei diesen fanden im Mai die meisten Modelle (221.000 Stück) ihre Abnehmer. In den Vorjahren wurde die 200.000-Stück-Marke dagegen noch deutlich verfehlt (2023: 159.000; 2024: 183.000). Bei den Systemkameras war der Mai ebenfalls der Monat mit den meisten Verkäufen. Derart viele Kameras gingen in keinem Monat des ersten Halbjahres seit 2019 über die Ladentheken.
Wie üblich macht sich der positive Trend auch bei den verkauften Objektiven bemerkbar. Auch hier bewegten sich alle Monate oberhalb des Vorjahres. Im Mai 2025 wurden 936.000 Objektive erworben, bei weiteren Steigerungen sind die bereits guten Werte des Vorjahres gut erreichbar. Da mittlerweile auch viele Objektive von Herstellern verkauft werden, die nicht zur CIPA gehören, wird die Gesamtzahl der verkauften Objektive noch deutlich höher sein.