Festbrennweite mit drei unterschiedlichen Bokeh-Einstellungen und rückwärtigem Filterhalter
Brightin Star hat mit dem MF 50mm F2 TRI-SIGHT ein neues Objektiv für Kameras bis zur Vollformatklasse angekündigt. Dieses hebt sich von den bisher erhältlichen Modellen des Unternehmens durch einen zusätzlichen Einstellring für das Bokeh ab. Hier kann man sich für „Smooth“, „Prime“ und „Foams“ entscheiden.
Die Option „Smooth“ macht Highlights unter anderem weicher, die Option „Prime“ soll für eine scharfe und realistische Abbildung sorgen und bei der Option „Foams“ wird rundum die Zerstreuungskreise ein deutlicher Rand erzeugt. Dadurch soll sich eine verträumte Atmosphäre ergeben. Erzeugt werden die unterschiedlichen Effekte durch das Verschieben von Linsengruppen im Inneren der Optik. Dadurch kann man die sphärische Korrektur des optischen Designs beeinflussen. Hier setzt Brightin Star im Übrigen auf sieben Linsen in sechs Gruppen.
Die Naheinstellgrenze des Brightin Star MF 50mm F2 TRI-SIGHT hängt vom eingestellten Bokeh-Modus ab, Motive lassen sich minimal ab 70cm Abstand (bei „Foams“) ablichten. Bei der Option „Prime“ muss man sich 80cm vom Motiv entfernt befinden und bei „Smooth“ sind es 90cm. Das Fokussieren muss stets manuell erfolgen, gleiches gilt auch für die Wahl der anderen Parameter. Mit der Kamera kommuniziert die Festbrennweite nicht.
Neben dem Bokeh-Modus bietet das Objektiv noch eine weitere Möglichkeit zum Beeinflussen des Bokehs an. Dabei handelt es sich um 37,5mm große Filter, die am Bajonett eingesetzt werden können. Hier kann man sich unter anderem für eine Stern- oder Schmetterlingsform entscheiden. Die Blende der Optik lässt sich von F2 auf bis zu F22 schließen, es kommen elf Lamellen zum Einsatz.
Im Shop von Brightin Star wird das rund 6,8 x 7,2cm messende und 430g schwere MF 50mm F2 TRI-SIGHT aktuell für einen Preis von 349,99 US-Dollar ohne sowie für 369,99 US-Dollar mit rückwärtigen Filtern angeboten. Zur Wahl stehen das RF-Bajonett von Canon, das Z-Bajonett von Nikon, das L-Bajonett und das E-Bajonett von Sony. Die Gegenlichtblende ist fest verbaut und kann bei Bedarf ausgefahren werden.