Besonders lichtstarke Festbrennweite mit zwölf Blendenlamellen und STM-Motor
Nachdem das AF 135mm F1,8 Max schon seit Ende Mai 2026 mit dem Z-Bajonett von Nikon erworben werden kann, steht die Festbrennweite bald auch mit dem E-Bajonett von Sony sowie dem L-Bajonett zur Verfügung. Mit einer Blende von F1,8 und einer Brennweite von 135mm eignet sich die Optik unter anderem für Porträtaufnahmen, Motive können besonders gut freigestellt werden. Für ein ansprechendes Bokeh bei kleineren Blendenwerten soll eine Irisblende mit zwölf Lamellen sorgen. Wird das Objektiv an einer Kamera mit APS-C-Sensor eingesetzt, entspricht der Bildwinkel einem 203mm-Objektiv.
Um beim AF 135mm F1,8 Max eine besonders hohe Bildqualität erzielen zu können, setzt 7Artisans auf einen optischen Aufbau mit 16 Linsen in 13 Gruppen. Sechs Linsen bestehen dabei aus ED-Glas, fünf der Linsen sind HR-Elemente. Das Nano-Coating der Linsenoberflächen minimiert Ghosting und andere Bildstörungen. Neben der optischen Leistung soll die Festbrennweite auch mit einem schnellen Autofokus überzeugen können, hier wird ein STM-Motor verwendet. Die Naheinstellgrenze liegt bei 68cm.
Als Bedienelemente stehen unter anderem ein Fokus- und ein Blendenring zur Verfügung, Eingaben kann man zudem über zwei Funktionstasten und einen AF/MF-Schalter vornehmen. Firmware-Updates erlaubt beim 7Artisans AF 135mm F1,8 Max ein USB-C-Port, für Filter gibt es ein 82mm großes Gewinde. Standesgemäß wird das Gehäuse des 7Artisans AF 135mm F1,8 Max aus Metall gefertigt und mittels Abdichtungen vor Staub und Spritzwasser geschützt. Mit etwa 9,1 x 13,6cm ist die Optik natürlich weder besonders klein und mit knapp über einem Kilogramm auch nicht besonders leicht.
Im Fachhandel wird sich die abgedichtete Festbrennweite ab etwa Mitte Juli 2026 für einen Preis von 749,00 Euro mit beiden Bajonetten erstehen lassen. Somit besitzen alle drei Bajonettversionen die identische unverbindliche Preisempfehlung.